Winterblues! Was tun? Meine Bucket-List für ein Stimmungstief in der dunklen Jahreszeit

Heute ist wieder so ein grauer Tag.

Ich sitze am Schreibtisch, draußen hängt der Nebel zwischen den Bergen. Der Winter ist hier oben auf 1200 Metern einfach lang.

Wenn die Tage kürzer werden und der Beginn der dunklen Jahreszeit kommt, merke ich es sofort. Die Lustlosigkeit schleicht sich ein, und plötzlich fühlt sich alles schwerer an.

Und auch wenn ich jedes Jahr im Februar für eine Woche auf die Kanaren fliege (warum ich das mache, kannst du hier nachlesen), bin ich die restlichen Monate trotzdem hier. In der Kälte. In der Dunkelheit.

Wichtig vorweg: Ich spreche hier nicht von einer klinischen Depression, sondern von diesem typischen Wintertief, das viele von uns kennen. Dieses „Mir fehlt Licht und irgendwie auch Schwung“-Gefühl.

Deshalb habe ich mir über die Jahre eine Winter-Bucket-List zusammengestellt. Eine Sammlung von Ideen und Strategien für mich selbst, wenn mich der Winterblues wieder erwischt.

Ehrlich gesagt habe ich noch nicht alles davon ausprobiert, manche Dinge sind einfach Ideen, die ich gern mal umsetzen würde. Andere wiederum mache ich wirklich regelmäßig und sie helfen mir durch diese Monate.

Manche davon kosten Geld, andere sind gratis. Manche mache ich täglich, andere nur ab und zu oder eben noch gar nicht.

Und vielleicht ist ja auch etwas für dich dabei.

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Winterblues Tipps: Das Wichtigste auf einen Blick
☀️ Licht – auch wenn die Sonne fehlt

🔥 Wärme – von innen und außen

🌴 Vorfreude – kleine und große Auszeiten

📚 Mentale Tricks für graue Tage

✨ Projekte, die Sinn machen und mich beschäftigen

Meine wichtigsten drei Strategien findest du gleich am Anfang.

Ich habe alle von mir bereits getesteten Punkte mit einem ✅ versehen. Alle anderen werde ich früher oder später noch probieren.

Überblick

Licht tanken (auch wenn die Sonne sich versteckt)

Licht ist nicht nur schön, sondern auch lebensnotwendig. 

Bei Lichtmangel wird weniger Serotonin ausgeschüttet, das Glückshormon. Gleichzeitig produziert unser Körper mehr Melatonin, das Schlafhormon. 

Das Ergebnis? 

Wir sind müde, antriebslos und manchmal sogar gereizt. Deshalb sind diese Licht-Strategien so wichtig:

#1: Jeden Tag raus und frische Luft tanken

Das ist tatsächlich der Punkt, den ich selbst noch nicht wirklich hinbekomme. Ich bin eine absolute Schönwetter-Sportlerin und bei Regen oder Schnee bringe ich mich kaum vor die Tür.

Barbara vor einer Schneekulisse, nicht sehr begeistert
Ich, an einem kalten Wintertag bei uns zuhause.

Als mein Sohn noch klein war, mochte auch er weder Regen noch Schnee. Er war immer ganz schwer zum Rausgehen zu motivieren. Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich es heute noch nicht schaffe.

Aber ich weiß, dass es helfen würde. Auch nur 20 Minuten Spaziergang an der frischen Luft, selbst bei grauem Himmel, bringen mehr als jede Vitamin-D-Tablette.

Mein Ziel für den kommenden Herbst und Winter: Öfter raus, auch wenn das Wetter mies ist. Vielleicht mit einem konkreten Ziel, wie zum Bäcker gehen oder Post abholen. Das macht es leichter.

#2: Tageslichtlampe als Lichttherapie ✅

Eine Tageslichtlampe* 🛒 habe ich tatsächlich.

Ich benutze sie aber ehrlich gesagt nur, wenn das Wetter längere Zeit richtig schlecht ist. Wahrscheinlich müsste ich sie auch an anderen Tagen verwenden, aber ich vergesse es oft.

Wenn ich sie dann doch einschalte, merke ich aber wirklich einen Unterschied. Besonders in Wochen, wo es durchgehend schlechtes Wetter hat oder die Sonne gar nicht durchkommt.

#3: Arbeitsplatz ans Fenster ✅

Das mache ich schon immer so. Mein Schreibtisch steht direkt am Fenster, und ich bekomme so jede Minute natürliches Tageslicht mit, die es gibt.

Was mir auch hilft: Der Blick in die Ferne. Ich schaue zwischendurch immer wieder raus, lasse meinen Blick über die Berge schweifen. Das entspannt meine Augen und auch meinen Kopf.

Laptop, Tasse und Fenster mit winterlichem Ausblick auf Tannenbäume, ideal für gemütliche Wintertage und gegen Winterblues. Perfekt für eine entspannte Auszeit in der dunklen Jahreszeit.
Mein Blick aus dem Fenster vom Arbeitsplatz aus.

Wenn du die Möglichkeit hast, deinen Arbeitsplatz ans Fenster zu stellen, mach das. Es macht wirklich einen Unterschied.

#4: Vitamin D supplementieren

Ich lasse meinen Vitamin-D-Spiegel nicht regelmäßig checken, sollte ich aber wahrscheinlich.

Vitamin D spielt nämlich auch eine Rolle bei der Serotonin-Produktion. 

Für den nächsten Winter habe ich mir das fest vorgenommen.

Mein Tipp: Lass das beim Arzt checken, bevor du einfach drauflos supplementierst. Jeder Körper ist anders und braucht unterschiedliche Dosierungen. Die Einnahme von Vitamin D sollte nicht ohne Arzt erfolgen.

Endlich nicht mehr frieren (oder zumindest weniger)

Warum frieren wir im Winter eigentlich mehr? 

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Teilweise ist es einfach die Kälte, aber oft spielt auch unser Stoffwechsel eine Rolle. 

Bei Mangel an Tageslicht und wenig Bewegung läuft unser Körper auf Sparflamme. Und dann gibt’s da noch den Heißhunger auf Süßes und Kohlenhydrate, weil unser Körper versucht, das fehlende Serotonin zu kompensieren. 

Kein Wunder, dass wir uns in den Herbst- und Wintermonaten anders fühlen.

#5: Gute Thermo-Unterwäsche

Das habe ich tatsächlich noch nicht. Aber es steht auf meiner Liste.

Ich besitze nur eine normale Schiunterwäsche. Aber die hält ja nicht richtig warm.

Falls du Thermounterwäsche-Empfehlungen hast, schreib sie mir gern in die Kommentare!

#6: Kirschkernkissen statt Wärmflasche ✅

Ich habe mehrere Kirschkern- und Weizenkissen, die ich mir fast täglich warm mache. Die erwärme ich in der Mikrowelle und lege sie mir dann auf den Schoß.

Zusätzlich habe ich einen Wärmepolster* 🛒 mit Akku, den ich einschalten kann. Den stecke ich mir in den Rücken oder (noch besser) lege ihn unter die Füße.

Und wenn es ein ganz „kalter“ Tag ist, dann wickle ich mich auch noch in eine Decke.

Das ist mein tägliches Ritual, besonders am Vormittag beim Arbeiten.

Für die Zeit im Freien habe ich mir selbst solche Handwärmer (Anleitung findest du auf meinem Blog) genäht. Darin ist Milchreis. Das hält auch gut warm in den Händen.

fertige Handwärmer im Doppelpack mit Banderole zum Verpacken
Meine selbstgenähten Handwärmer für die Jackentasche

#7: Teeritual am Vormittag ✅

Ich trinke keinen Kaffee, dafür aber täglich meinen Tee. Und allein das Halten der warmen Tasse in den Händen macht mich warm, nicht nur körperlich, sondern auch mental.

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Ich trinke meinen Tee allerdings hauptsächlich am Vormittag, am Nachmittag bin ich meist mit meinem Sohn unterwegs oder bei seinen Aktivitäten.

Mein Lieblings-Wintertee ist ein guter schwarzer Tee mit etwas Honig und Zitrone.

#8: In die Sonne fahren (wenn möglich) ✅

Das mache ich tatsächlich öfter. Wenn es bei uns oben am Berg zu kalt wird oder ich es einfach nicht mehr aushalte, fahre ich ins Tal hinunter. Dort ist es meistens 4 Grad wärmer als bei uns.

Und im März, wenn im Tal schon Frühling ist und bei uns noch Schnee liegt, fahre ich besonders oft runter. Einfach nur um zu sehen, dass es auch wieder warm wird. Dort genieße ich die „wärmere“ Zeit und tanke auf.

Kleine und große Auszeiten planen

#9: Mini-Auszeiten einplanen ✅

Das machen wir wirklich regelmäßig. Kino, Brunchen gehen, ein besonderer Ausflug, ein schöner Nachmittag in der Stadt. Das hilft uns wirklich.

Bodyfly in München - Barbara fliegt gerade im Windkanal
Hier war ich einmal Bodyfly. Es simuliert den freien Fall in einem Windkanal bei ca. 180–220 km/h und löst anständig Adrenalin aus 😅 Es ist aber natürlich nicht immer so etwas Außergewöhnliches.

Es sind kleine Dinge, aber sie geben mir etwas, auf das ich mich freuen kann. Und Vorfreude ist im Winter so wichtig.

#10: Therme (wenn es das richtige Wasser ist) ✅

Therme gehen wir leider sehr selten, aber wenn, dann liebe ich es.  In normalen Schwimmbädern ist mir das Wasser meist viel zu kalt.

Aber eine richtige Therme mit diesem wirklich warmem Wasser, vielleicht sogar mit Außenbecken, das ist für mich pure Entspannung.

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#11: Eine Woche Sonne buchen ✅

Das ist bei uns fast immer fix. Jedes Jahr im Februar, in den Semesterferien, fliegen wir nach Fuerteventura.

Diese eine Woche gibt mir so viel Energie für die restlichen Monate. Warum wir ausgerechnet dorthin fliegen und was diese Woche mit uns macht, kannst du hier nachlesen.

Strand in Fuerteventura mit 3 Katamaranen im Hintergrund
Eine Woche Sonne tanken auf Fuerteventura.

Diese eine Woche Sonne und Wärme ist für mich unbezahlbar.

#12: Urlaube übers Jahr planen ✅

Das hilft mir wirklich sehr. Ich beginne immer schon sehr früh mit der Planung unserer Urlaube über das Jahr hinweg.

Ich recherchiere Ziele, schaue mir Bilder an, lese Reiseblogs, plane grob die Route. Nicht alles wird dann auch so umgesetzt, aber allein die Planung und die Vorfreude helfen mir durch die Wintermonate.

Manchmal schaue ich auch einfach nur bei Plattformen wie GetYourGuide * nach Ausflügen und Aktivitäten. Nicht unbedingt zum Buchen, sondern einfach zum Träumen.

Was mental hilft

Der Winter kann ganz schön auf die Psyche schlagen. Weniger Tageslicht bedeutet weniger Serotonin und mehr Schlafhormon Melatonin. Diese mentalen Strategien helfen mir, damit besser umzugehen:

#13: Nachrichten-Diät ✅

Das ist ehrlich gesagt nur eine Idee, die ich irgendwo mal gelesen habe. Ich selbst lese keine Zeitung und nur ab und zu im Internet die regionalen Tagesnachrichten. Fernseher haben wir auch keinen – ich mache sozusagen eine Ganzjahres-Nachrichten-Diät 😅. 

Aber ich glaube, es hilft sicher, sich nicht ständig mit negativen Nachrichten zu berieseln. Gerade im Winter, wenn die Stimmung eh schon gedrückt ist.

#14: Winter ist Lesezeit ✅

Ich lese wirklich viele Bücher, am liebsten Krimis. (Charlotte Link ist meine Favoritin)

Aber leider schaffe ich es trotzdem nicht immer, ruhig zu bleiben und einfach nur zu genießen. Ich nehme mir oft vor, abends einfach mal ein gutes Buch zu lesen, mit meinem Kirschkernkissen und einer Tasse Tee. Aber dann fallen mir wieder tausend andere Dinge ein, die ich noch machen muss.

Manchmal kämpfe ich auch mit Schlafstörungen (nicht nur im Winter) oder bin einfach zu müde.

Aber zumindest die Vorlesezeit mit meinem Sohn ist ein fixer Bestandteil des Abends.

Hochwertiges Kinderbuch in den Händen eines Kindes beim Lesen, für kreative und spielerische Familienzeit, perfekt für Eltern und Kinder.
Kuscheliges Lesen und Vorlesen gemeinsam auf der Couch löst immer ein warmes, behagliches Gefühl bei mir aus.

Wir lesen so viel, dass ich eine Liste von guten Vorlesebüchern erstellt und einen Beitrag dazu erstellt habe. Den halten wir immer auf dem neuesten Stand. Es kommen immer wieder neue Bücher dazu.

#15: Frühling und Sommer planen ✅

Das mache ich tatsächlich und es hilft mir sehr. Im Winter plane ich schon, was wir im Frühling und Sommer machen wollen.

Welche Ausflüge unternehmen wir? Wo fahren wir im Sommer hin? Was will ich mit meinem Sohn erleben?

Das gibt mir Hoffnung und das Gefühl, dass der Winter nicht ewig dauert.

#16: Dankbarkeits-Journal

Das steht auf meiner Liste zum Ausprobieren. Ich habe schon oft davon gehört, dass es helfen soll, regelmäßig aufzuschreiben, wofür man dankbar ist.

An grauen Tagen könnte das vielleicht wirklich helfen, den Fokus auf positive Erlebnisse zu lenken. Mal sehen, ob ich das diesen Winter noch probiere.

Bewegung (auch wenn ich keine Lust habe)

#17: Yoga oder Stretching zu Hause

Das ist etwas, das ich gern ausprobieren würde. Im Winter gehe ich viel weniger raus zum Sport. Zu kalt, zu dunkel, zu ungemütlich.

Aber vielleicht wären Yoga oder einfache Dehnübungen zu Hause eine gute Alternative. 15 Minuten könnten schon reichen.

Gemütlichkeit zu Hause schaffen

#18: Kerzen bewusst anzünden

Kerzen sind schön, aber vor „Feuer“ ansich habe ich Respekt. Es passiert so viel.

Deshalb bin ich mir noch nicht sicher, ob ich das einmal probieren werde.

#19: Kuschelige Decken ✅

Davon habe ich mehrere. Die liegen auf der Couch, und wenn ich mich da reinwickle, fühlt sich gleich alles besser an.

Mein Tipp: Achte auf gute Qualität. Billige Decken fusseln und fühlen sich einfach nicht schön an.

So eingemummelt machen wir auch öfter als im Sommer einen gemeinsamen Kinoabend. Mit selbstgemachte Popcorn wie im Kino und einem schönen Familienfilm lässt sich die Dunkelheit gleich viel besser ertragen.

#20: Lichterketten (nicht nur zu Weihnachten)

Eine Idee, die ich gern mal umsetzen würde: Lichterketten auch nach Weihnachten hängen lassen oder neue aufhängen.

Auf dem Christbaum haben wir immer welche hängen. Aber wenn der weggeräumt ist, dann sind auch keine Lichterketten mehr da. Vielleicht hänge ich sie nächstes Jahr einfach um.

Warmes, sanftes Licht könnte die Stimmung auch heben.

Sinnvolle Winter-Projekte

#21: Fotobücher erstellen ✅

Das mache ich tatsächlich gern im Winter. Ich nehme mir Zeit, das Fotobuch vom letzten Jahr zu erstellen.

Fotoalbum das jemand gerade mi der Hand aufgeblätter hat
Jedes Jahr erstelle ich im Jänner ein Jahrbuch vom Vorjahr.

Das macht Spaß, weil ich in schönen Erinnerungen schwelge. Und ich habe am Ende etwas Schönes in der Hand, das ich immer wieder anschauen kann.

Ich mache meine Bücher hauptsächlich mit Cewe. Wenn es schnell gehen muss und es nur ein „kleines“ Buch ist, dann auch mit der JournyApp. Meine Tipps und Tricks dazu kannst du im Beitrag „Familien-Fotobuch erstellen: mit diesen 2 Tools gehts ganz schnell“ nachlesen.

#22: Neues lernen ✅

Die langen Winterabende kann man gut nutzen, um etwas Neues zu lernen.

Vielleicht eine neue Sprache, vielleicht einen Online-Kurs zu einem Thema, das mich interessiert. Das mit der neuen Sprache habe ich noch nicht umgesetzt. Aber Kurse und neue Tools lernen beschäftigen mich sinnvoll durch den Winter.

#23: Ausmisten und Ordnung schaffen ✅

Das mache ich tatsächlich öfter im Winter. Ich miste Kleiderschrank aus, räume Küchenschränke neu ein, sortiere das Spielzeug von meinem Sohn.

Das gibt mir das Gefühl von Kontrolle und Neuanfang. Und ein aufgeräumtes Zuhause hebt wirklich meine Stimmung.

#24: Kreative Projekte ✅

Stricken, Häkeln, Malen, Basteln, alles was die Hände beschäftigt, könnte vielleicht helfen. 

Ich bastle sehr viel mit meinem Sohn. Vor allem gestalten wir für Weihnachten und die Geburtstage jedes Jahr neue Geschenke. Unsere bisherigen Projekte kannst du im Beitrag „Sinnvolle Geschenke mit Kindern basteln“ nachlesen. 

Hochwertige Iris-Fotografien als Geschenkidee, speziell zu Weihnachten, dekorative Geschenkverpackung mit kleinen Weihnachtsdeko-Elementen, kreative Bildideen für MamaBlog.
Die Iris-Fotos sind nur eines unserer Geschenk-Projekte. Diese haben wir letztes Jahr für unseren Verwandten und Freunde selbst erstellt.

Hast du kreative Hobbys im Winter? Schreib mir gern in die Kommentare!

Realistische Erwartungen haben

#25: Nicht jeder Tag muss gut sein

Das sage ich mir auch immer wieder. Manche Tage sind einfach grau, und das ist okay.

Ich erwarte nicht von mir, dass ich jeden Tag super drauf bin oder alle diese Tipps umsetze. Manchmal reicht es, einfach durch den Tag zu kommen.

#26: Jeder Winter-Typ ist anders

Was bei mir hilft (oder helfen könnte), muss bei dir nicht funktionieren.

Manche lieben den Winter und brauchen gar keine Strategien. Andere kämpfen mehr als ich. Und das ist alles völlig in Ordnung.

Probier einfach aus, was für dich passt, und lass den Rest weg.

#27: Professionelle Hilfe ist okay

Wenn der Winterblues zu einer echten Depression wird, dann sind Listen und Tipps nicht genug.

Wenn Antriebslosigkeit, Stimmungsschwankungen und Heißhunger-Attacken so stark werden, dass du deinen Alltag nicht mehr bewältigen kannst, ist das ein Zeichen, dass du professionelle Hilfe brauchst. Eine Psychotherapie kann bei Winterdepression wirklich helfen. Das ist keine Schwäche, sondern klug.

Winterdepression ist real, und es gibt gute Unterstützung dafür.

Meine Tipps gegen den Winterblues

Das ist meine Winterblues-Bucket-List. Nicht perfekt, nicht komplett umgesetzt, aber eine ehrliche Sammlung von Ideen, die mir helfen oder helfen könnten.

Manche Dinge mache ich wirklich regelmäßig, wie meinen Tee am Vormittag oder die Kirschkernkissen. Andere stehen noch auf meiner „will ich probieren“-Liste. Und wieder andere funktionieren bei mir einfach nicht, auch wenn ich weiß, dass sie gut wären.

Aber genau das ist okay. Jeder Winter ist anders, jeder Mensch ist anders.

Und jetzt bin ich wirklich gespannt: Was hilft dir im Winter? Hast du Tipps für mich, die ich noch nicht kenne? Oder hast du schon etwas von meiner Liste ausprobiert und es hat funktioniert (oder eben nicht)?

Schreib mir gern in die Kommentare, ich freue mich über jeden Austausch und jede Idee!

Liebe Grüße


ÜBER MICH

Barbara Richter Logo rund mit Portraifoto

Hi, ich bin Barbara!

Hier blogge ich seit 2023 über erprobte Tipps für Reisen, Kindergeburtstage und Familienalltag. Alles getestet mit meinem Sohn, direkt aus unserem echten Familienleben.


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FAQ: Häufige Fragen zum Winterblues

Was ist der Unterschied zwischen Winterblues und Winterdepression?

Winterblues ist eine leichte Form der saisonalen Verstimmung. Du fühlst dich müde und vielleicht ein bisschen niedergeschlagen, aber du kommst noch durch den Alltag. Winterdepression (SAD, Seasonal Affective Disorder) ist eine echte Depression, die professionelle Hilfe braucht. Wenn du über längere Zeit gar nicht mehr aus dem Bett kommst, keinen Sinn mehr in Dingen siehst oder sogar dunkle Gedanken hast, such dir bitte Hilfe.

Helfen Tageslichtlampen wirklich?

Bei mir schon, zumindest wenn ich sie regelmäßig nutze. Wichtig ist, dass die Lampe mindestens 10.000 Lux hat und du sie am Vormittag für etwa 30 Minuten nutzt. Aber sie ersetzt nicht das Rausgehen an die frische Luft und auch nicht professionelle Hilfe, wenn du die brauchst.

Wie viel Vitamin D soll ich nehmen?

Das ist sehr individuell. Lass das auf jeden Fall von deinem Arzt checken. Der kann deinen Vitamin-D-Spiegel messen und dir dann die richtige Dosierung empfehlen. Einfach drauflos supplementieren ist keine gute Idee.

Muss ich wirklich jeden Tag raus?

Solltest du, ja. Auch nur 20 Minuten Tageslicht helfen deinem Körper. Aber ich schaffe es selbst auch nicht jeden Tag, besonders wenn das Wetter schlecht ist. Mach dich nicht verrückt, wenn es mal nicht klappt. Aber versuch es öfter, als du es sonst tun würdest.

Ist eine Woche Urlaub im Winter sinnvoll?

Für mich absolut, ja. Diese eine Woche Sonne gibt mir so viel Energie für die restlichen Monate. Aber es muss nicht teuer sein. Eine günstige Pauschalreise auf die Kanaren oder nach Ägypten kann schon reichen. Wichtig ist die Sonne und die Wärme.

Was mache ich, wenn ich mir keinen Urlaub leisten kann?

Dann konzentriere dich auf die kleinen Dinge. Tageslichtlampe, rausgehen, kleine Auszeiten wie Kino oder Therme. Vorfreude schaffen durch Planung von günstigen Aktivitäten im Frühling. Und vor allem: Sei nicht zu hart zu dir selbst.

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