Fuerteventura mit Kindern: Unsere 9+ besten Tipps für euren Familienurlaub

Endlich eine Woche dem Tiroler Winter entkommen!
Das ist jedes Jahr unser Reiseziel in den Semesterferien!
Manch anderer fährt zu uns auf Urlaub um Schi zu fahren. Wir sehnen uns im Februar nach Wärme und kurzer Hose 😅.
Fuerteventura mit Kindern bietet eine wunderbare Kombination aus Sonne, Wind, Natur und spannenden Erlebnissen für Groß und Klein.
Mit unserem Sohn waren wir schon mehrfach dort und in diesem Beitrag verrate ich dir unsere liebsten Ausflugszieleund persönlichen Tipps für einen gelungenen Familienurlaub.
Ob Strandausflug, Tierpark oder Surfunterricht. Hier findest du Ideen für jeden Geschmack.
👉 Tipp für unterwegs: Unsere Städte-Challenge eignet sich nicht nur für Städtereisen, sondern auch perfekt für Ausflüge auf Fuerteventura. Kinder entdecken ihre Umgebung spielerisch – egal ob im Fischerdorf, am Hafen oder bei einer Wanderung. → Hier geht’s zur Städte-Challenge – ideal für unterwegs
| Fuerteventura mit Kindern: Das Wichtigste auf einen Blick |
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| 🕒 Beste Reisezeit: Ganzjährig mild, also ideal für Familien 🏖️ Kinderfreundliche Infrastruktur: Viele flache Traumstrände & kurze Wege 🚗 Mietwagen: Sehr empfehlenswert, um flexibel die Ausflüge zu planen ☀️ Sonne: Viele Sonnenstunden 💨 Packliste: Am Ende findest du eine PDF zum Download |
Alle Links mit einem * sind Affiliate-Links.
Warum Fuerteventura ideal für Familienurlaub ist
Die Insel bietet beste Voraussetzungen für einen stressfreien Urlaub mit Kindern.
Fuerteventura ist die zweitgrößte der zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln. Sie liegt im Atlantischen Ozean, 100 km von der Nordküste Afrikas entfernt. Es ist ganzjährig warm und es weht stets ein kühlender Wind.
Sie ist relativ schnell erreichbar. Wir fliegen etwas mehr als vier Stunden.
Außerdem liegt sie in derselben Zeitzone wie Mitteleuropa. Also kein Jetlag und nur eine Stunde Zeitumstellung.
Die Wege sind kurz, es gibt wenig Verkehr und die Atmosphäre ist ruhig und entspannt.
Perfekt für kleine Wasserratten: Viele Strände fallen flach ins Meer ab. Gleichzeitig sorgen Dünen, Vulkane und wilde Küstenlandschaften für Abenteuer-Feeling.
Ein weiterer Vorteil: Das Klima ist das ganze Jahr über mild. Gerade im Winter ist Fuerteventura ein Traumziel.
Und wenn du wissen möchtest, warum wir jedes Jahr wieder auf die Kanaren fliegen, lies gern auch diesen Beitrag.
Unsere Aktivitäten auf Fuerteventura auf einen Blick
Bevor ich dir unsere liebsten Ausflüge mit Kind auf Fuerteventura vorstelle, findest du hier eine Übersichtskarte. Alle genannten Orte sind darauf markiert. So kannst du besser einschätzen, welche Ziele gut zu eurer Unterkunft oder Route passen.

Offizielle Informationen zu aktuellen Veranstaltungen, Ausflügen oder Naturparks findest du übrigens auf der Tourismusseite von Fuerteventura.
Die Insel hat so viel zu bieten, dass du genug Zeit benötigst, um alles zu erkunden und zu genießen.
Ich empfehle mindestens sieben Tage einzuplanen. Vor allem ist die Anreise mit dem Flugzeug schon sehr zeitintensiv und der An- und Abreisetag lässt sich meist nicht mehr als Urlaubstag oder für Ausflüge einplanen.
Zuerst ein kleiner Planungstipp:
Ich nutze für unsere Städtereisen gerne GetYourGuide. So sehe ich auf einen Blick, was es in dieser Region gibt, wie andere Familien es bewertet haben und ob ich besser vorbuche (spart oft Wartezeit!). Hier findest du alle Familienaktivitäten in Fuerteventura* – vom Tierpark bis zum Surfkurs. Einige davon haben wir schon gemacht, die habe ich zusätzlich direkt bei der Aktivität verlinkt.
Ausflugstipp 1: Besuch im Oasis Park
Der Oasis Park Fuerteventura ist ein Zoo, indem 250 verschiedene Tierarten leben. Er liegt in La Lajita im Süden von Fuerteventura.
Der Park bietet auch Kamelsafaris an, die von einer benachbarten Anhöhe bis in das Parkinnere führt und während derer man die parkeigenen Tiere aus anderer Perspektive betrachten kann. Man sollte die Kamelsafari jedoch bei Ankunft im Park buchen, da sie für gewöhnlich schnell ausverkauft ist.
Wir haben die Eintrittskarten bereits am Vortag online gekauft, um uns die Warteschlange an der Kasse zu ersparen. Als wir ankamen, sahen wir schon eine lange Reihe wartender Menschen.
Zuerst waren wir erleichtert, dass wir uns nicht anstellen mussten. Allerdings stellte sich heraus, dass wir die Online-Tickets* in „richtige“ Tickets eintauschen mussten. Dafür mussten auch wir uns in die Warteschlange vor der Kasse anstellen. Das hat uns bereits 30 Minuten gekostet.
Endlich im Zoo drinnen hatten wir noch 45 Minuten bis zu unserem dazu gebuchten „Lemuren-Erlebnis“. Also sind wir einmal ein Stück durch den Zoo geschlendert. Es gab gerade zu Beginn viele verschiedene Affen zu bestaunen. Dann sind wir zurück zu den Lemuren.
Leider waren wir ein wenig enttäuscht von der Veranstaltung. Im Grunde durfte man die Tiere nur von Weitem fotografieren. Für meinen Sohn waren die auf Englisch erklärten Informationen natürlich nicht verständlich. Ich habe ihm zwar ein wenig übersetzt, aber alles in diesem Tempo war nicht möglich.
Außerdem kamen die Tiere an diesem Tag nur zögerlich, da es bewölkt war und diese sich lieber am Dach in dem bisschen Sonne rekelten. Wir konnten ca. 15 Minuten lang Fotos von der Lemurenfamilie machen, und dann ging es schon wieder nach draußen. In einem Zoo in unserer Nähe, leben die Kattas frei und lassen sich auch füttern. Deshalb war das nichts Besonderes für uns und den zusätzlichen Preis nicht wert.

Der Zoo an sich ist schön angelegt, ein wenig hügelig, und bis zum höchsten Punkt bei den Elefanten, geht es schon ganz schön bergauf.
Am meisten Zeit haben wir bei den Giraffen verbracht. Dort durfte man sie füttern und sie ließen sich sogar angreifen. Das war das absolute Highlight für meinen Sohn, und davon spricht er immer wieder. Am besten kauft man sich das „Futterpaket“ gleich an der Kasse.

Im Moment gibt es keine Seelöwen und auch keine Shows.
Den Bereich mit Pflanzen haben wir an diesem Tag nicht mehr besucht. Das Gelände ist sehr weitläufig, deshalb gibt es einen kleinen Zug, der die Besucher zu dem anderen Bereich bringt.
Alles in allem würden wir nicht noch einmal hierherkommen. Der Park auf Teneriffa hat uns damals viel mehr beeindruckt. Aber für die Kinder sind Zoos immer ein netter Ausflug.
Unser Tipp: Fahre erst am frühen Nachmittag zum Zoo. Da gibt es keine Warteschlangen mehr an der Kasse.
Öffnungszeiten und Tickets: Oasis Park Fuerteventura
Ausflugstipp 2: Dünen von Corralejo
In Corralejo, ganz im Norden der Insel, gibt es eine wunderschöne Dünenlandschaft, den Parque Natural de las Dunas de Corralejo. Die endlosen Sanddünen erstrecken sich entlang der Küste und bieten zahlreiche Möglichkeiten für Spaß und Erholung.
Ob ihr euch für eine aufregende Wanderung durch die Dünen entscheidet oder lieber mit dem Fahrrad die Umgebung erkundet, hier gibt es für jeden Geschmack das passende Abenteuer.
Wenn eure Kids Sand und Meer mögen, dann solltet ihr in Fuerteventura als Familie unbedingt dort hinfahren.

Nimm auf jeden Fall die Kamera mit, die Aussicht dort ist wirklich atemberaubend. Das Meer glitzert in türkisblau, die Sanddünen golden und wenn man bei Flut dort ist, hat man auch einen tollen Sandstrand.
Wir waren leider bei Ebbe dort und kämpften uns über viele Steine ins Meer.
Unser Tipp: Überprüfe vorher die Gezeiten, sonst hast du statt einem Sandstrand leider ganz viele Steine.
Man könnte von dort auch einen Ausflug auf die nahegelegene Insel Lobos mit dem Schiff machen oder das charmante Fischerdorf El Cotillo erkunden.
Corralejo selbst ist auch sehr interessant. Es gibt viele Restaurants, Bars und Geschäfte. Außerdem befindet sich hier auch der einzige Wasserpark der Insel.*
Ausflugstipp 3: Delphintour in Morro Jable
Ein wirklich unvergessliches Erlebnis war für uns drei die Delphintour ab Morro Jable*. Wir haben uns spontan entschieden und sind zum Hafen von Morro Jable gefahren, wo wir noch Plätze auf einem Boot gefunden haben.
Wenn du in der Hauptreisezeit unterwegs bist, ist es wahrscheinlich besser, im Voraus zu buchen. Diese Touren werden auch von Jandia und Corralejo aus angeboten und können online reserviert werden.
Wenn man kein Mietauto hat, wird man dann auch vom Hotel abgeholt.

Wir sind etwa eine Stunde mit dem Boot hinaus aufs Meer gefahren. Dabei konnten wir die frische Meeresluft genießen und die wunderschöne Küstenlandschaft bewundern. Beim ersten Mal haben wir Delfine gesehen und letztes Jahr sogar Wale entdeckt.
Die Tiere wurden jedoch nicht verfolgt. Sie schwammen meist freiwillig um die Boote herum, was wirklich faszinierend war. Nach etwa 30 Minuten sind wir dann wieder zurückgefahren.
Es ist wirklich ein tolles Erlebnis, diese wundervollen Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen.
Unser Tipp: Da mir auf Booten schnell übel wird, habe ich bereits im Voraus eine entsprechende Tablette gegen Seekrankheit eingenommen und hatte dann kein Problem mehr. So konnte ich die Tour in vollen Zügen genießen.

Danach sind wir noch an den Strand zum Schwimmen gegangen und ein wenig durch den kleinen Touristenteil spaziert.
Zusatztipps
Gegenau gegenüber vom Hafen liegt die Aufzuchtstation von Schildkröten. Das ist ein Projekt um die Unechte Karettschildkröte auf Fuerteventura wieder anzusiedeln.
Die Mitarbeiter kümmern sich um die Schildkrötenbabys, die dann ausgewildert werden und pflegen kranke Tiere. Leider war die Aufzuchtsstation schon letztes Jahr für Besucher nicht mehr zugänglich, früher gab es sogar kleine Führungen mit spannenden Informationen und Einblicke in die Lebenswelt der Schildkröten.

Aber als wir vorbeispaziert sind, konnte man einen Blick hineinwerfen. Als uns ein Mitarbeiter gesehen hat, hat er meinen Sohn hineingewunken und ihm ein bisschen etwas erklärt und die verschiedenen Becken mit den Schildkröten gezeigt. Vielleicht schaut ihr einmal vorbei.
Außerdem könnt ihr auch den Leuchtturm in Jandía besuchen. Ein schöner Spaziergang entlang der Promenade mit weitem Blick aufs Meer. Jandía liegt nur 12 km von Morro Jable entfernt.
Ausflugstipp 4: Piratenhöhlen in Ajuy
Ein Familienausflug zu den Piratenhöhlen ist ein absolutes Highlight. Hier können eure Kinder in die Welt der Seeräuber eintauchen und sich wie echte Abenteurer fühlen.
Die Höhlen von Ajuy befinden sich an der Westküste von Fuerteventura und sie bieten eine faszinierende Kulisse aus Felsformationen und versteckten Gängen. Man kann direkt in diese hinein klettern und fasziniert zuschauen, wie die Meeresbrandung an den steinigen Wänden anschlägt.

Die Naturhöhlen von Ajuy wurden früher für das Versteck ihrer Beute von Piraten genutzt. Sie waren vom Meer aus gut zu erreichen und deshalb ideal für kurze Zwischenhalte auf dem Weg zu den Nachbarinseln.
Der Strand Playa von Ajuy, der de los Muertos, heißt wörtlich „Strand der Toten“. Das Areal ist wegen seiner einzigartigen Felsformationen und seinen fossilen Ablagerungen zum nationalen Naturschutzgebiet erklärt worden.

Der Weg zu den Höhlen führt von dem berühmten schwarzen Lavasand-Strand über eine Natursteintreppe entlang der Steilküste. Nach 200 Metern geht eine weitere Treppe hinab zum Eingang. Von hier aus kann man die etwa einen halben Kilometer lange Höhle Caleta Negra (schwarze Grotte) erkunden.

Wir haben uns selbst mit dem Auto auf den Weg dorthin gemacht. In der Nähe des Strandes konnten wir parken und dann zu Fuß zu den Höhlen gehen. Für unseren Sohn war es eine tolle Attraktion und hat ihn fasziniert.

Unser Tipp: Unbedingt festes Schuhwerk anziehen, da der Weg etwas steinig ist.
Hier, wie eigentlich fast überall auf Fuerteventura, gibt es jede Menge Atlashörnchen. Sie sind sehr beliebt bei den Touristen. Sie stammen aus Afrika und wurden nach Fuerteventura eingeschleppt.
Sie wurden aber schnell zur Plage, da sie das Ansiedeln von Vegetation verhindern. Man soll sie auf keinen Fall füttern, um die Population nicht noch zu vergrößern.

Ausflugstipp 5: Salzmuseum „Museo de la Sal“
Auf Fuerteventura gibt es neben den wunderschönen Stränden und den spannenden Tierabenteuern im Zoo auch einige interessante Museen zu entdecken.
Darunter das Salzmuseum, das Windradmuseum und das Käsemuseum. Außerdem gibt es noch das Ecomuseo La Alcogida, ein traditionelles kanarisches Dorf.

Wir haben das Salzmuseum, Museo de la Sal in Salinas del Carmen, besucht. Dort konnten wir erfahren, wie das Salz noch immer von Hand von Salzbauern abgeschöpft und verkauft wird.
Es gibt Filme auf Deutsch, die die Produktion und Arbeit erklärt und eine App mit weiteren Informationen. Im Winter ist dort allerdings Pause, und man kann nicht so viel sehen.

Deshalb unser Tipp: Besucht das Museum im Sommer, wenn die Salzgewinnung in vollem Gange ist.
Man darf sich allerdings nicht vorstellen, dass diese Museen ähnlich unseren Museen sind. Sie sind einfach gehalten, aber bieten interessante Einblicke in die Geschichte und Kultur.
Alle drei Museen (das Salzmuseum, das Windradmuseum, im Inneren des Landes und das Käsemuseum) gehören zusammen und können über ein Kombinationsticket günstiger besucht werden. Wir haben uns aufgrund von Zeitmangel nur für das Salzmuseum entschieden.
Ausflugstipp 6: Betancuria
Dorthin haben wir es immer noch nicht geschafft.
Das historische Bergdorf ist perfekt für einen gemütlichen Halbtagesausflug. Kleine Gassen, ein schöner Dorfplatz und ein Eis zum Abschluss. Es sind etwa 45 Minuten Fahrt mit dem Auto, aber wir genießen die Zeit im Hotel einfach mehr. Vielleicht beim nächsten Mal.
Tipp 7 für Aktivitäten: Golf Schnupperstunde
Der Golfplatz befindet sich in der Nähe von Jandía und bietet immer wieder Golf-Schnupperstunden an.
Die Kosten belaufen sich auf 15€ pro Peron (Stand: 2025). Man bekommt die Schläger ausgeliehen und erste Übungen auf der Driving-Range mit einem Golflehrer.

Gebucht haben wir über unser Hotel.
Tipp 8 für Aktivitäten: Segway-Tour
Wenn du noch mehr über unsere Segway-Tour von Jandia nach Morro Jable* erfahren willst, dann schau doch bei meinem Beitrag im Format 12 von 12.
Denn wir waren genau am 12. Februar auf dieser Tour. Wir haben pro Person 59€ bezahlt (Stand 2.26) und waren mit Einschulung und gemeinsamer Fahrt an der Promenade entlang fast 2 1/2 Stunden am Weg (mit Kaffee-Pause in Morro).

Der Guide war bei uns im Hotel, wo wir ganz unkompliziert gebucht haben.
Uns hat es allen großen Spaß gemacht und wir würden es sofort wieder einmal machen.
Tipp 9 für Aktivitäten: Surfen mit Kindern
Fuerteventura ist perfekt für Wassersport mit Kindern. Ob Surfen, Schnorcheln oder Tauchen, hier findet jede Familie etwas Passendes.
Mein Sohn hat bei Wellenkind einen 2-stündingen Gruppenkurs gemacht und war begeistert.
Es gibt eigene Kinder-Gruppenkurse oder die Kids können ab 1,50m auch bei Erwachsenen-Kursen mitmachen. Die deutschsprachige Kursleiterin war super nett und geduldig. Mein Sohn hatte riesigen Spaß und will nächstes Jahr unbedingt wieder hin.

Es gibt natürlich viele andere Surfschulen auf der Insel die Unterricht für Kinder anbieten. Auch Tauchschulen gibt es reichlich, falls eure Kinder lieber die Unterwasserwelt erkunden möchten.
Ein besonderes Highlight ist auch ein Ausflug zur Isla de Lobos*, eine kleine Insel vor der Küste Fuerteventuras. Dort könnt ihr gemeinsam schnorcheln oder eine Bootstour machen und die faszinierende Unterwasserwelt entdecken.
Die schönsten Strände auf Fuerteventura für Familien
Wir haben einige traumhafte Sandstrände auf unseren Ausflugs-Fahrten entdeckt.
Zu den schönsten Stränden für einen Familienurlaub auf Fuerteventura gehören für uns folgende:
Strand in Morro Jable
Am besten gefallen hat es uns am breiten Sandstrand in Morro Jable und am Strand von Sotavento de Jandia.
Beide befinden sich im Süden der Insel.

Strand von Sotavento
Die Costa Calma mit dem Playa de Sotavento erstreckt sich kilometerweit und eignet sich ideal für Familien mit Kindern, da er viel Platz zum Spielen und Entspannen bietet.
Das ruhige Wasser macht es auch mit kleinen Kinder sicher.
Außerdem gibt es hier verschiedene Wassersportmöglichkeiten wie Windsurfen oder Kiteboarding, perfekt für ältere Kinder sowie Mama und Papa.
Das Wetter auf Fuerteventura ist – wie der Name übersetzt „starker Wind“ schon sagt – ideal zum Surfen.

Der Strand im Park in Corralejo bei den Dünen hat uns aufgrund der Ebbe leider nicht so begeistert.
Unsere Hotels auf Fuerteventura
Wir waren bisher in zwei Clubhotels im Süden Fuerteventuras: mehrfach im Tui Magic Life Fuerteventura und einmal im Robinson Esquinzo Playa.
Beide Hotels liegen direkt am Strand nebeneinander bei Esquinzo, etwa eine Stunde Fahrt vom Flughafen entfernt (mit dem Transferbus des Reiseveranstalters dauert es entsprechend länger).
Was beide Hotels gemeinsam haben:
Beide bieten All Inclusive an und eignen sich gut für einen Familienurlaub. Die Kinderbetreuung war in beiden Hotels top.
Das Kinder- und Animationsprogramm ist unterschiedlich gestaltet, aber unserem Sohn hat es sowohl im Magic als auch im Robinson sehr gut gefallen. In beiden gibt es deutschsprachige Betreuung für verschiedene Altersgruppen.
Jedes Hotel hat einen beheizten Pool und mehrere kältere Pools. Für mich persönlich ist er noch immer etwas frisch, aber die meisten Gäste finden die Temperatur angenehm.
Der Strand ist von beiden Anlagen nur über steile Stufen erreichbar. Mit Kinderwagen kommst du nicht direkt ans Meer, innerhalb der Hotels ist die Fortbewegung mit Buggy aber kein Problem.

Beide Hotels sind nicht mehr brandneu. Das Magic wirkt insgesamt etwas abgewohnter und bekommt teilweise kritische Bewertungen, oft auch wegen der Gästestruktur. Der Robinson ist ebenfalls älter, macht aber einen gepflegteren Eindruck.
Im Herbst testen wir ein weiteres der Familienhotels auf Fuerteventura im Norden. Ich berichte, wenn wir dort waren.
Trotzdem gibt es spürbare Unterschiede. Hier unser Vergleich:
TUI Magic Life Fuerteventura
Im Magic Life waren wir bereits viermal. Der Hauptgrund ist für uns ganz klar das Preis Leistungsverhältnis. Für das, was man bekommt, ist das Hotel für uns als Familie sehr attraktiv.
Die Anlage ist wie ein kleines Dorf aufgebaut und besteht aus mehreren kleineren Gebäuden. Mit rund 670 Zimmern ist sie deutlich größer als der Robinson. Trotzdem verteilt sich vieles gut auf dem Gelände. Wir buchen immer die günstigste Zimmerkategorie und hatten bisher trotzdem zumindest ein kleines Stück Meerblick.

Beim Essen finden wir immer etwas. Manches schmeckt besser, manches weniger, aber hungrig bleibt hier niemand. Es gibt ein großes Hauptrestaurant. Dabei handelt es sich um eine große Halle mit entsprechender Lautstärke und teilweise quietschenden Stühlen. Das ist nicht Jedermanns Sache.

Zusätzlich gibt es aber drei Spezialitätenrestaurants, die man jeweils einmal pro Woche kostenlos besuchen kann.
Was uns leider negativ aufgefallen ist: Der Kaffee ist deutlich schlechter geworden. Laut meinem Freund liegt das an einer neuen Maschine. Den einzigen richtig guten Kaffee bekommt man inzwischen nur noch in der Wunderbar bei der Rezeption. Ich selbst trinke keinen Kaffee, aber für Kaffeeliebhaber ist das sicher relevant.
Positiv entwickelt hat sich dagegen das Sportangebot. Seit vorletztem Jahr wurde das Fitnessstudio vergrößert und das Sportprogramm insgesamt verbessert. Dennoch hat hier der Robinson aus unserer Sicht noch immer ein wenig die Nase vorn.
Die Abendshows sprechen uns persönlich weniger an. Wir gehen inzwischen kaum noch hin. Das ist Geschmackssache, aber hier sehen wir klar den Robinson im Vorteil.
Im Magic sind ungefähr gleich viele deutsche und britische Gäste, dazu kommen noch andere Nationen. In unseren Aufenthalten im Februar hatten wir jedoch keinerlei Probleme.
Robinson Esquinzo Playa Club Fuerteventura
Im Robinson waren wir bisher einmal.
Die Anlage ist kleiner mit etwa 385 Zimmern und wirkt insgesamt ruhiger. Auch hier ist alles im Stil eines kleinen Dorfes aufgebaut, keine große Hotelburg.

Beim Essen empfinden wir den Robinson als hochwertiger. Es gibt kleinere Restaurantbereiche, dadurch ist es deutlich ruhiger und angenehmer als in der großen Halle im Magic.
Beim Frühstück gibt es frisch gepressten Orangensaft, was wir sehr schätzen. Außerdem besteht die Möglichkeit, mit Blick auf das Meer zu essen. Diese Plätze sind allerdings begrenzt und entsprechend begehrt.

Auch das Abendprogramm ist für uns ein klarer Pluspunkt im Robinson. Die Shows sind hochwertiger und professioneller inszeniert.
Der Robinson ist stark auf deutsche Gäste ausgerichtet. Wer Wert auf ein überwiegend deutschsprachiges Umfeld legt, fühlt sich hier vermutlich besonders wohl.
Sportlich ist auch hier viel geboten und insgesamt wirkt der Club in diesem Bereich noch etwas strukturierter als im Magic.
Mietwagen und Packliste: zusätzliche Tipps für euren Fuerteventura Urlaub
Mietwagen
Wir waren schon auf verschiedenen kanarischen Inseln und haben uns immer einen Mietwagen genommen. Man ist dadurch sehr unabhängig und kann spontan einen Ausflug machen.
Außerdem muss man bei der Ankunft und Abreise nicht mit dem Transferbus von Hotel zu Hotel fahren.
Ich buche meinen Mietwagen auf Fuerteventura immer schon von zu Hause aus über Cicar. Das war jedes Mal sehr unkompliziert. Kindersitze sind gratis dabei und es gibt eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung. Wir übernehmen das Auto immer direkt am Flughafen und können sofort zum Hotel fahren.
Mit anderen Anbietern kenne ich mich auf den Kanaren leider nicht aus. Aber mit Cicar haben wir bisher immer gute Erfahrungen gemacht.
Packliste für Familien für Fuerteventura
Wer mit Kindern verreist kennt das Gefühl: „Hoffentlich haben wir nichts Wichtiges vergessen.“
Genau deshalb haben wir unsere ganz persönliche Packliste erstellt, die du dir ganz bequem als PDF herunterladen und ausdrucken kannst.
Denn neben Klassikern wie Sonnencreme, Badesachen und Reisepass gibt es auch viele Kleinigkeiten, an die man im Familienalltag oft nicht denkt. Zum Beispiel eine Wäscheleine für den Balkon, eine kleine Strandmuschel für windige Tage oder Ersatzkleidung im Handgepäck für den Fall der Fälle.
👉 PDF-Download: Hier die Packliste für Fuerteventura als Familie downloaden
Tipp: Packe Badesachen ins Handgepäck. Falls das Gepäck verspätet ankommt oder ihr noch nicht ins Zimmer könnt, könnt ihr trotzdem direkt ins Meer springen.
Lohnt sich Urlaub auf Fuerteventura mit Kindern?
Ganz klar: Ja!
Urlaub mit Kindern auf Fuerteventura ist entspannt, abwechslungsreich und bietet die perfekte Mischung aus Natur, Strand und kleinen Abenteuern. Ob du einen ruhigen Familienurlaub planst oder jeden Tag neue Ausflüge erleben möchtest: hier ist beides möglich.
Hier siehst du noch mehr Eindrücke von der Insel in einem Video.
Ob mit Baby, Kleinkind oder Schulkind: Fuerteventura ist ein rundum gelungener Familienurlaub.
👉 Nicht vergessen: Lade dir unsere Städte-Challenge herunter. Perfekt für unterwegs, nicht nur in der Stadt, sondern auch bei Ausflügen auf der Insel!
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Warst du schon einmal auf Urlaub in Fuerteventura mit deiner Familie? Hat es dir gefallen? Schreib mir doch in die Kommentare, wie es dir gefallen hat!
Liebe Grüße
Barbara
ÜBER MICH

Hi, ich bin Barbara!
Hier blogge ich seit 2023 über erprobte Tipps für Reisen, Kindergeburtstage und Familienalltag. Alles getestet mit meinem Sohn, direkt aus unserem echten Familienleben.
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Hi. Vielen Dank für die hilfreichen Tipps über euren Urlaub auf Fuerteventura. Könnt ihr eure Hotels auch empfehlen? Wir wollen dieses Jahr zum ersten mal mit unserem Sohn die Insel erkunden. VG Steffi
Liebe Steffi!
Wir waren bis jetzt immer im Magic Life (Reisezeit bei uns ist immer im Februar). Für uns passt das gut und es hat einen (fast) unschlagbaren Preis. Allerdings weiß ich, dass viele von dem Hotel abraten. Heuer testen wir das Robinson. Ich kann gern danach berichten. Liebe Grüße Barbara