Buffelsdrift Game Lodge mit Kindern: Unser ehrlicher Erfahrungsbericht

Zwei Nächte im Zelt, mit Nyalas vor der Tür und Nilpferden, die man nachts hört.
So hatte ich mir unseren Aufenthalt in der Buffelsdrift Game Lodge bei Oudtshoorn vorgestellt. Manches war auch genau so schön, wie ich gehofft hatte.
Mein Lebensgefährte, mein Sohn und ich waren Ende August, also im südafrikanischen Winter, für zwei Nächte und drei Tage dort.
In diesem Beitrag erzähle ich dir, was uns begeistert hat, was uns eher gestört hat und was ich beim nächsten Mal anders machen würde. Das ist unsere ganz persönliche Erfahrung.
Viel Freude beim Lesen!
Buffelsdrift Game Lodge mit Kindern: Das Wichtigste auf einen Blick
- ⛺ Nur 4 Familienzelte, die Lage vorab erfragen
- 🐘 Highlight: Elefanten füttern und berühren
- 🦒 Safaris: Tierglück und Guide schwanken, Erdmännchen-Tour erst ab 8 Jahren
- 🥶 Nachts nur 7 Grad, die Heizung wurde in der Nacht für einige Stunden abgeschaltet
- 📝 Direkt bei der Lodge buchen
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Anreise & ein paar Fakten zur Lodge
Wir sind über die Route 62 von Gansbaai angereist.
Diese gilt als längste Weinstraße der Welt und führt durch Weinanbaugebiete und über Bergpässe.

Die Alternative wäre gewesen, an der Küste auf der N2 bis George zu fahren und von dort über den Outeniqua-Pass nach Oudtshoorn. Wir haben uns für die Route durchs Landesinnere entschieden.
Unterwegs ging es immer wieder durch beeindruckende Bergschluchten.

Insgesamt haben wir von Gansbaai fünf Stunden mit dem Mietauto bis zur Buffelsdrift Game Lodge gebraucht. Dabei haben wir nur sehr kurze Pausen eingelegt.
Oudtshoorn selbst ist die Straußenmetropole Südafrikas. Das merkt man an praktisch jeder Ecke.
Die Lodge liegt rund 6,5 Kilometer außerhalb der Stadt in einem Naturreservat von etwa 3.000 Hektar. Darin leben unter anderem Giraffen, Zebras, Springböcke und Nilpferde.
Wie wir die Reise vorbereitet haben und worauf du da achten solltest, liest du in meinem Beitrag Südafrika mit Kindern vorbereiten. Was bei uns alles im Koffer gelandet ist, steht in meiner Packliste für den Familienurlaub.
Buchen und Preis
Gebucht haben wir direkt über die Website der Lodge. Das war unkompliziert und ging schnell.
Wir haben uns für ein 2-Tages-Package entschieden. Darin waren 2 Bush-Safaris, die Elefanten-Experience, der Eintritt zu 2 Attraktionen im Umkreis und die Vollpension enthalten.

Eine andere Familie hatte ihre zwei Nächte über Booking.com gebucht. Für denselben Preis war bei ihnen allerdings nur die Vollpension dabei. Sie mussten alle Ausflüge und Safaris einzeln bezahlen.
Lies also vor der Buchung genau nach oder frag direkt bei der Lodge nach, was im jeweiligen Preis wirklich enthalten ist.
Günstig ist ein Aufenthalt hier nicht, aber es wird auch einiges geboten. Schau am besten auf der Website nach dem aktuellen Tagespreis und dem Package, das für deine Reisedaten gilt.
Unser Programm im Überblick
Damit du dir die Tage besser vorstellen kannst, hier unser Ablauf. Die Uhrzeiten sind aus meiner Erinnerung und können bei dir und je nach Saison abweichen.
Tag 1 (Anreise)
- Ankunft am frühen Nachmittag und ein schnelles Mittagessen
- Bush Safari Start um 16 Uhr für 2 Stunden
- Zelt beziehen und Abendessen
Tag 2 (Programm von früh bis spät)
- Sehr frühe Erdmännchen-Safari, bei uns Abfahrt 7 Uhr für 2 Stunden (im Sommer fährt man schon um 5 Uhr)
- Frühstück und danach die Elefanten-Experience
- Mittagessen und Besuch der Straußenfarm (nur 10 Minuten entfernt, Dauer 1 Stunde)
- Nachmittags die Löwen-Fütterung
- Abendessen ab 18 Uhr und anschließend Night Safari ab 19 Uhr
Tag 3 (Abreise)
- Frühstück und eine letzte Morning Bush Safari von 9 bis 11 Uhr
- Check-out und Besuch der Cango Wildlife Ranch
Unterkunft: Zelte, Camp und Tiere
Ankunft & erster Eindruck
Der erste Eindruck war richtig schön. Meine beiden Jungs waren sofort begeistert vom Blick auf das Wasserloch.

Die Tiere des Reservats leben frei. Einige kommen aber ganz nah an die Zelte heran und haben keine Scheu vor Menschen.

Der Empfang war insgesamt herzlich.
Allerdings würde ich dir raten, deinen Ablaufplan für den Aufenthalt genau zu kontrollieren. Bei uns wurde die Elefanten-Experience, die inklusive war, vergessen. Ohne meine Nachfrage wäre sie uns vermutlich einfach durchgerutscht.
Das nehmen wir selbst auf jede Reise mit. Und vielleicht bald auch ihr.
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Die Zelte: Family Tent vs. Waterfront-Lage
Die Familienzelte der Lodge sind als Doppelzelte angelegt und tragen Nummern wie 26 A+B bis 29 A+B, insgesamt gibt es nur vier davon.

Ursprünglich habe ich ein Zelt direkt beim Wasserloch angefragt. Mir wurde aber an der Rezeption nur ein Familienzelt angeboten, da die anderen Zelte nur für 2 Personen ausgelegt sind. Auch ein drittes Bett dazuzustellen, war nicht möglich.
Familienzelte gibt es leider nicht direkt beim Wasserloch.
Bei unserem Aufenthalt haben dann aber andere Familien mit nur einem Kind doch in “normalen” Zelten gewohnt. Warum das für diese möglich war, weiß ich nicht.
Auf dem Foto mit der Lageübersicht siehst du alle Zeltnummern. Daran kannst du dich orientieren, wenn du bei der Buchung gezielt nach einem bestimmten Zelt fragen möchtest.

Ausstattung, Schloss und Safe
Unser Zelt hatte zwei große Schlafzimmer und zwei Terrassen. Die Betten waren sehr bequem und mit einer Heizdecke ausgestattet.
Das war auch notwendig, da die vorhandene Heizung in der Nacht ausgeschaltet wurde. So hatten wir am Morgen nur mehr 7 Grad.

Dafür bekommt man im Zelt auch etwas, das es in einer gemauerten Unterkunft so nicht gibt. Wir haben schon vor Sonnenaufgang die Vögel singen und die Nilpferde schnauben gehört. Das war trotz der Kälte ein besonderes Gefühl.

Das Bad lag in der Mitte des Zeltes, mit freistehender Badewanne und Außendusche.

Das WLAN hat im Zelt leider nicht gut funktioniert, beim Restaurant war der Empfang besser.
Die Zelte hätten an der Tür sogar ein Schloss, Schlüssel werden aber nicht ausgegeben. Versperren lässt sich das Zelt deshalb nicht.
Der Safe war leider auch nicht sehr zuverlässig. Bei der Ankunft war er zugesperrt, das habe ich reklamiert. Danach war er zwar offen und benutzbar, aber das Batteriefach hing lose heraus. Deshalb habe ich mich nicht getraut, ihn wirklich zu nutzen, und wichtige Sachen haben wir einfach mitgenommen.
Rund ums Camp
Der Pool war während unseres Aufenthalts wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Ehrlich gesagt wäre uns das Wasser bei den Temperaturen vermutlich sowieso zu kalt gewesen.

Das Restaurant liegt direkt am Wasserloch und hat eine große Terrasse. Beim Mittagessen sind auf der anderen Seite des Wasserlochs Giraffen vorbeigekommen. Wir haben mit unserem Fernglas alle hinübergeschaut und waren ganz begeistert.

Neben Restaurant und Pool gibt es auf dem Gelände noch mehr. An der Rezeption liegt die Lounge mit großem Kamin und Blick über das Wasserloch, ein guter Platz bei Schlechtwetter.
Direkt neben dem Restaurant befindet sich eine Bar.
Laut Website gibt es außerdem ein Spa mit Massagen und Blick auf das Wasserloch sowie einen kleinen Shop mit Kunsthandwerk. Beides haben wir nicht ausprobiert.
Wildtiere mitten im Camp
Was mich wirklich fasziniert hat, war die Nähe zu den Tieren. Nyalas und Schildkröten liefen einfach so durchs Gelände zwischen den Zelten.
Nachts haben wir die Nilpferde deutlich gehört, tagsüber nur einmal kurz die Schnauze gesehen, als eines auftauchte.
Rund die Hälfte der Gäste war mit Kindern da. Wir waren also nicht die Ausnahme.

An der Rezeption gibt es außerdem eine Animal Checklist Challenge für Kinder zum Ausfüllen. Die haben wir uns geholt, und mein Sohn hatte richtig Spaß dabei, die gesichteten Tiere abzuhaken. Die ausgefüllte Liste kommt bei uns sogar ins Familien-Reisetagebuch.

Sonst habe ich allerdings nichts speziell für Kinder entdeckt, zum Beispiel einen Spielplatz.
Aktivitäten rund um die Lodge
Es gibt bei der Lodge ziemlich viele Möglichkeiten und Aktivitäten. Das schafft man in zwei Tagen gar nicht. Von Safaris über Experiences mit unterschiedlichen Tieren bis zu Ausflügen rund um Oudtshoorn war alles möglich.
Bei uns waren 2 Bush-Safaris im Package und die Elefanten-Experience mit dabei, die anderen Touren haben wir dazugebucht. Die Guide-Qualität hat bei uns über die verschiedenen Touren allerdings spürbar geschwankt. Der allererste Guide war für mich mit Abstand der beste.
Wie eine Safari mit Kindern abläuft und worauf du bei der Auswahl achten kannst, liest du in meinem Beitrag Safari mit Kindern in Südafrika, sobald er online ist.
Es gibt bei Buffelsdrift übrigens auch eine Free-Roaming Cheetah Experience, die ist allerdings erst für Kinder ab 12 Jahren freigegeben. Für uns war das damit keine Option. Aber falls dein Kind schon älter ist, lohnt sich vielleicht ein Blick darauf.
Bush Safari am Ankunftstag
Unsere erste Bush Safari hatte eine wirklich gute Guide.
Sie hat uns die unterschiedlichsten Pflanzen, Tiere und Vögel erklärt, und zwar so spannend, dass sogar die Kinder aufmerksam zugehört haben.
Wir haben Giraffen, Zebras, Springböcke, Erdmännchen und Wasserböcke gesehen.

Zum Abschluss der ersten Tour ist die Sonne golden über der Landschaft untergegangen.

Erdmännchen-Safari am Morgen (Zusatztour)
Die Lodge betreut drei wilde Erdmännchen-Familien als Teil eines eigenen Forschungsprojekts zum Schutz der Tiere in der Kleinen Karoo. Die Tour ist laut Lodge erst für Kinder ab 8 Jahren geeignet.
Die Tour hat uns leider alle nicht ganz überzeugt. Wir haben sehr lange vor dem Bau gewartet, bis sich die Tiere überhaupt blicken ließen. Außerdem bestand die Erdmännchen-Familie zum Zeitpunkt unseres Besuchs nur aus vier Tieren und die Entfernung zu ihnen war ziemlich groß. Die Jungtiere sollten erst ein paar Tage später zum ersten Mal aus dem Bau kommen.

Das kann je nach Jahreszeit aber natürlich ganz anders aussehen. Im Sommer soll die Familie größer und aktiver sein. Wie viele Tiere du siehst, hängt vermutlich vor allem davon ab, wie groß die Familie gerade ist. Mein Eindruck ist, dass im Winter insgesamt weniger Tiere zu sehen sind, das ist aber nur meine persönliche Einschätzung.
Die Elefanten-Experience: unser Highlight
Das war für uns der mit Abstand beste Programmpunkt.
Drei gerettete Elefanten leben hier auf 3 Hektar Freifläche. Sie stammen ursprünglich aus dem Kruger Nationalpark, ihre Eltern wurden wegen der Stoßzähne von Wilderern erschossen.
Die drei heißen Malaika (die Matriarchin), Jabari (der jüngste und frechste) und Bulelo (der ältere, größere Bulle).

Mein Sohn wollte die Namen unbedingt auswendig lernen, bevor wir zur Fütterung durften.
Den größten Teil des Tages sind sie völlig frei auf dem riesigen Gelände unterwegs und suchen sich ihr eigentliches Futter selbst. Zur Fütterungszeit kommen sie trotzdem zuverlässig zu diesem einen Platz, weil ihnen die Leckereien dort einfach schmecken.

Wir durften erst von oben füttern und Fotos machen. Danach durften wir sogar hinunter zu den Tieren gehen und sie berühren.
Mein Sohn war komplett überwältigt, für ihn bis dahin das beste Erlebnis der ganzen Reise.
Löwen-Fütterung (Zusatztour)
Bei dieser Tour fährt man zu einer Löwen-Geschwister-Familie. Sie leben in einem 5 Hektar großen Gehege.
Die drei Tiere wurden auch gerettet und stammen von einer Farm, auf der die Löwenzucht eigentlich verboten war.
Mit Hilfe eines Tierarztes und der Behörde Cape Nature kamen sie am 4. Jänner 2017 im Alter von rund 9 Monaten nach Buffelsdrift.

Von einer Plattform aus haben wir die Fütterung beobachtet. Der Guide hat uns einiges über die Tiere erzählt.

Beeindruckend war das ohne Frage. Für mich hatte es aber auch einen Zoo-Charakter.

Night Safari: reine Glückssache (Zusatztour)
Vor der Tour gab es Marshmallows am Lagerfeuer. Das kam natürlich bei den Kindern gut an.
Im Safari-Auto warteten Decken und für jeden eine Wärmflasche. Das hat uns im Laufe der Tour warm gehalten.
Leider hatten wir an diesem Abend nicht ganz so viel Glück. Außer einem Stachelschwein und einer Eule haben sich nicht viele Tiere gezeigt.

Meinem Sohn wurde mit der Zeit ganz schön langweilig.
Eine andere Gruppe hatte am Vortag richtiges Glück mit Nashorn und Büffel.
Es ist also reine Glückssache. Man kann fast nichts sehen, aber auch einen Volltreffer landen.
Cango Ostrich Farm & Cango Wildlife Ranch
Bei unserem 2-Tages-Package waren auch zwei von vier angebotenen Ausflügen mit dabei. Für diese bekam man dann die Eintrittskarten an der Rezeption und konnte die jeweilige Attraktion ohne Zusatzkosten besuchen.
Wir haben uns für die Cango Ostrich Farm und die Wildlife Ranch entschieden. Beide sind innerhalb kurzer Zeit mit dem Auto erreichbar.

Auf der Farm kann man die Strauße füttern, und es gibt die sogenannte Straußen-Massage. Dabei stellt man sich mit dem Rücken zu den Straußen, und sie picken von hinten von oben nach unten.
Zur Auswahl standen auch noch die Cango Caves und ein Weingut.
Wenn du noch nach anderen Ausflugsideen rund um Oudtshoorn suchst, dann schau dich auf GetYourGuide* um.
Mehr Bilder und genauere Infos dazu findest du in unserem Beitrag zu Unternehmungen an der Garden Route, sobald der online ist.
Letzte Bush Safari am Abreisetag
Bei der allerletzten Bush Safari am Vormittag haben wir noch einige der schönsten Tiere der ganzen Reise erwischt.
Gleich zwei Giraffen liefen direkt vor uns über die Piste und kamen nah an unser Fahrzeug heran.

Zwischen den Büschen haben wir außerdem eine Giraffe entdeckt, die sich beim Fressen fast perfekt getarnt hat.
Auch eine kleine Zebra-Gruppe war dabei, ganz entspannt beim Grasen.

Mitten auf der Tour hatte unser Fahrzeug dann allerdings eine Panne. Wir mussten mit einem Ersatzfahrzeug abgeholt werden. Das war ein lustiges Erlebnis und alle haben es recht entspannt genommen.
Essen: Vollpension im Rückblick nicht ideal
Die Kinderkarte gilt für Kinder bis 12 Jahre. Sie war für unseren Geschmack wenig kindgerecht. Mein Sohn hat unter den wenigen Gerichten kaum etwas gefunden.
Rückblickend würde ich beim nächsten Mal wahrscheinlich auf die Vollpension verzichten und stattdessen à la carte bestellen. Die Portionen sind nämlich großzügig und die Preise moderat.
Dazu kommt, dass der Ablauf an den Safari-Tagen ziemlich stressig war. Das Abendessen gibt es erst ab 18 Uhr, die Night Safari hat aber schon um 19 Uhr begonnen. Bis die drei Gänge serviert waren, mussten wir uns ordentlich beeilen.

Das Frühstück war ein Buffet mit großer Auswahl, serviert zwischen 7 und 10 Uhr. Als Brot gab es leider nur Toast oder Bananenbrot, dafür eine Station, an der man sich Omelettes zubereiten lassen konnte.
Dazu verschiedene Joghurts, ein Früchtesalat, süßes Gebäck und warme Speisen von Wurst über Speck bis zu einer Pilzsoße. Das würde ich auf jeden Fall wieder dazu buchen.

Check-out
Da unsere letzte Safari am Morgen aufgrund der Panne länger gedauert hat, war unser Check-out doch um einiges später als 10 Uhr. Beim nächsten Mal würde ich auf jeden Fall vor der Safari auschecken, auch wenn die Verspätung zu keinen Problemen geführt hat.
Allerdings gab es einen Abrechnungsfehler in der Schlussrechnung. Den konnte ich zum Glück mit meiner mitgeführten Rechnung klären. Speichere deshalb für den Notfall immer die bereits bezahlte Rechnung online ab und führe sie mit.
Unser Fazit: Für wen lohnt sich Buffelsdrift?
Das Elefanten-Erlebnis war für uns unschlagbar und allein schon einen Aufenthalt wert. Beim Gesamtpaket bin ich zwiegespalten.
Die Lage ist wunderschön und die Tiere im und ums Camp sind ein echtes Erlebnis. Bei Zeltvergabe und Safari-Ausbeute hatten wir aber spürbar gemischte Erfahrungen.
Für Familien, die Buffelsdrift lieben werden
- Dein Kind liebt Tiere und möchte sie ganz nah erleben.
- Du suchst ein Erlebnis im Zelt mit Wasserloch statt eines klassischen Hotels.
- Die Elefanten-Experience ist dir das Budget wert.
Für Familien, die sich eher etwas anderes suchen sollten
- Du möchtest auf Safari möglichst sicher viele Tiere sehen.
- Du brauchst eine zuverlässige Heizung und ein abschließbares Zimmer.
- Du achtest sehr auf das Budget.
Das ist meine ganz persönliche Einschätzung nach diesem einen Aufenthalt, andere Familien können das natürlich anders erlebt haben.
Wie unsere Tage davor in Kapstadt waren, liest du in meinem Beitrag Kapstadt mit Kindern: Tafelberg, Camps Bay und Bo-Kaap.
Wart ihr schon mal auf einer Game Lodge in Südafrika? Was ist euch bei einer Safari mit Kindern besonders wichtig? Und hättet ihr die Erdmännchen-Tour trotz des Pechs nochmal gebucht?
Liebe Grüße
Barbara
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Häufig gestellte Fragen zu Buffelsdrift Game Lodge mit Kindern
Ist die Buffelsdrift Game Lodge für Kinder geeignet?
Grundsätzlich ja, rund die Hälfte der Gäste war bei unserem Aufenthalt mit Kindern da. Manche Touren wie die Erdmännchen-Safari sind aber erst ab 8 Jahren erlaubt, die Cheetah-Experience sogar erst ab 12 Jahren.
Wie kommt man zur Buffelsdrift Game Lodge?
Die Lodge liegt rund 6,5 Kilometer außerhalb von Oudtshoorn in der Klein Karoo, direkt an der Strecke zu den Cango Caves. Eine schöne Anreise ist über die Route 62, die als längste Weinstraße der Welt gilt.
Bekommt man zu dritt ein Zelt direkt am Wasserloch?
Bei uns nicht. Die Zelte direkt am Wasserloch sind nur für zwei Personen ausgelegt, und ein drittes Bett konnte nicht dazugestellt werden. Deshalb wurde uns an der Rezeption ein Familienzelt angeboten. Davon gibt es nur vier, und sie liegen etwas abseits vom Wasserloch.
Was ist bei der Elefanten-Experience inklusive?
Bei uns war das Füttern der drei geretteten Elefanten im Zwei-Tage-Package inklusive, wir mussten aber selbst danach fragen. Frag am besten vorab konkret nach, ob deine Buchung die Experience enthält.
Wie kalt wird es nachts im Zelt?
Bei unserem Aufenthalt hatten wir nur etwa 7 Grad, die Heizung im Zelt lief nicht durchgehend zuverlässig. Warme Kleidung für die Nacht ist definitiv empfehlenswert.
Lohnt sich die Vollpension in der Lodge?
Aus unserer Erfahrung eher nicht. Die Portionen bei à la carte sind großzügig und die Preise moderat, das Frühstücksbuffet war für uns aber jeden Cent wert.
Sieht man auf den Safaris sicher viele Tiere?
Nein, das hängt stark von Glück und Guide ab. Bei unserer Night Safari haben wir kaum Tiere gesehen, eine andere Gruppe hatte am Vortag Nashorn und Büffel vor der Linse.



