4 fantastische Tage in Hamburg mit Kindern: Ablauf, Ausflugsziele und viele Tipps

Hamburg mit Kindern?
Das klang für mich zunächst nach einer gewagten Idee.
Eine Großstadt, vier Tage, ein 8-Jähriger und ich. Und dann auch noch dieses berüchtigte Hamburger „Schietwetter“.
Aber es war großartig!
Die Hansestadt hat uns beide so begeistert, dass mein Sohn schon auf der Rückfahrt fragte: „Mama, wann fahren wir wieder hin?“
Und genau deshalb möchte ich dir zeigen, wie wir unsere vier Tage gestaltet haben. Mit allen Tipps, die bei uns funktioniert haben.
| Das Wichtigste unseres Familientrips nach Hamburg im Überblick |
|---|
| 📍 Reiseziel: Hamburg mit Kind (8 Jahre) ⏰ Dauer: 4 Tage (Donnerstag bis Sonntag) 🚆 Anreise: Mit dem Zug (Mittenwald–Hamburg) 🏨 Unterkunft: A&O Hostel Hammerkirche 🎟️ Fortbewegung: Hamburg Card (4 Tage, alle Verkehrsmittel + Vergünstigungen) 👍 Unsere Top-Highlights: Miniatur Wunderland (unbedingt vorbuchen!) Hafenrundfahrt mit der Barkasse Musical „König der Löwen“ Speicherstadtmuseum mit Kinderführung Spielplatz in Planten un Blomen |
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Praktische Infos für euren Urlaub mit Kindern in Hamburg
Ich habe unseren Beitrag etwas anders gestaltet als sonst. Damit du dir unseren Urlaub auch konkret vorstellen kannst.
Du wirst in den nächsten Abschnitten erfahren, wie wir unsere vier Tage geplant haben.
- Was wir an jedem Tag konkret gemacht haben.
- Was uns wirklich gefallen hat und warum.
Lass dich von unserer Planung inspirieren.
Hamburg ist definitiv eine der kinderfreundlichsten Städte, die wir bisher besucht haben.
Planungstipp:
Ich nutze für unsere Städtereisen gerne GetYourGuide. So sehe ich auf einen Blick, was es in dieser Stadt gibt, wie andere Familien es bewertet haben und ob ich besser vorbuche (spart oft Wartezeit!). Hier findest du alle Familienaktivitäten in Hamburg* – vom Museum über Stadtführungen bis zur Hafenrundfahrt.
Jetzt aber zu dem, was wir alles getestet haben:
Wie wir angereist sind
An einem Donnerstag machten mein 8-jähriger Sohn und ich uns auf den Weg zu unserem Hamburg-Abenteuer.

Ich entschied mich für eine Zugfahrt, auch wenn diese fast 9 Stunden dauern sollte.
Die Zugtickets hatte ich bereits einige Monate im Voraus gebucht. Weil ich dadurch ein Spar-Ticket ergattern konnte, kosteten die Hin- und Rückfahrttickets für uns beide nur knapp über 80€. Sogar in der ersten Klasse mit Sitzplatzreservierung.
Gestartet sind wir Mittags in Mittenwald und erreichten die Stadt Hamburg nach 21:30 Uhr. Mit einer Stunde Verspätung. Aber wenigstens haben wir alle Anschlusszüge erreicht.
Vier Tage voller Entdeckungen und jeder Menge Spaß lagen vor uns.
Für unsere eigenen Reisen habe ich mir irgendwann eine kleine Stadt-Entdecker-Challenge zusammengestellt, weil mir wichtig war, dass auch mein Sohn Spaß am Entdecken hat und nicht nur „mitläuft“. Wenn du magst, kannst du sie dir hier kostenlos holen: → Stadt-Challenge mit Bingo, Bewegungsaufgaben und Fotoideen
Unsere Unterkunft in Hamburg
Gewohnt haben wir im A&O Hostel Hammerkirche, das wir über Gutscheine gebucht hatten.
Gutscheine bekommt man immer einmal wieder sehr günstig über die Online-Buchung. Dadurch haben wir einen unschlagbaren Preis erhalten. Es gäbe natürlich Hotels, die näher im Zentrum sind und größere Zimmer bieten bzw. höheren Standard.
Es gibt verschiedene A&O Hostels in Hamburg. Wir haben uns für das Hostel Hammer-Kirche entschieden, da es direkt neben dem Lidl und nicht weit zur U-Bahn Station liegt. Dadurch, dass es etwas weiter weg liegt als die beiden anderen, ist es auch ruhiger. Allerdings braucht man auch etwas länger ins Zentrum.
Das Zimmer war klein, aber uns hat es vollkommen gereicht. Es gibt aber auch Familienzimmer zum gleichen Preis. Allerdings muss man vorher online reservieren. Und es ist nicht jeder Zeitraum mit einem Gutschein buchbar.
🏨 Hotel: A&O Hostel Hammerkirche
📍 Lage: Östlich des Zentrums – mit U-Bahn gut angebunden
🛏️ Zimmer: Klein, aber sauber und funktional, auch Familienzimmer verfügbar
🍳 Frühstück: Kann dazu gebucht werden
💶 Preis: Mit Gutscheinen sehr günstig (ca. 40–60 € pro Nacht)
Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durch Hamburg
Wir haben uns für diese 4 Tage die Hamburg Card der HVV gekauft. Damit konnten wir mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln fahren – inklusive Fähren. Außerdem gab es damit auch einige Vergünstigungen bei den Sehenswürdigkeiten.
Die öffentlichen Verkehrsmittel sind super ausgebaut und auch mit Kindern sehr gut nutzbar. Mein Sohn fand die Fahrten mit der U-Bahn sogar ziemlich spannend.

Nächstes Mal würde ich mir allerdings für ein oder zwei Tage ein Ticket für einen Hop-on-Hop-off Bus* gönnen (gleich in Kombination mit einer Hafenrundfahrt). Das war in Lissabon wirklich sehr angenehm.
Welchen Reiseführer für Kinder wir empfehlen können
Ich habe für unseren Urlaub zwei Reiseführer gekauft. Beide waren speziell für Kinder bzw. Familien.
Der „Stadtführer für Kinder“* hat uns durch die Stadt geführt hat. Die Touren darin haben meinem Sohn sehr gefallen und die Geschichten haben die Sehenswürdigkeiten viel spannender gemacht.
📓 Titel: „Stadtführer für Kinder – Hamburg“*
👧 Für wen geeignet: ab 6–7 Jahren
💡 Was ist drin: Stadttouren, Suchspiele, Geschichten und Rätsel

Der zweite Kinderreiseführer „Augen auf! Wir entdecken Hamburg“
📓 Titel: „Augen auf! Wir entdecken Hamburg“*
👧 Für wen geeignet: ab 7–8 Jahren
💡 Was ist drin: Interaktive Erkundungstouren mit Such- und Beobachtungsspielen, bei denen Kinder die Stadt aktiv erforschen und viel entdecken
Wir hatten beide Reiseführer mit.
Der „Stadtführer für Kinder“ gibt spannende Geschichten und Hintergründe. Mit „Augen auf“-Guide wurde mein Sohn selbst zum Entdecker und hat die vielen Suchspiele gemacht.
Aktivitäten und Ausflugsziele in unseren 4 Tagen
Hamburg bietet unglaublich viele Aktivitäten für die ganze Familie. Von spannenden Museen über tolle Parks bis hin zu historischen Sehenswürdigkeiten.
Hier gibt es für jeden etwas zu entdecken.
Deshalb findest du hier nun den Ablauf unseres 4-Tage-Städtetrips.
Mehr über die Top-Aktivitäten in Hamburg findest du auch in meinem Artikel Familientrip: Unsere 10 Top-Tipps für Ausflugsziele in Hamburg. Dort stelle ich dir unsere absoluten Favoriten noch viel ausführlicher vor.
Tag 1 – Vom Miniaturwunderland bis zum Zollmuseum
Leider hatten wir das Pech absolutes Hamburger „Schietwetter“ zu erwischen und deshalb musste ich den ursprünglichen Plan etwas abändern.
Es hat geschüttet, gewindet und war ziemlich kalt. Also verlagerten wir den Tag so gut es ging nach innen.

Miniatur Wunderland
Den Aufenthalt im Miniatur Wunderland hatte ich schon einige Wochen vorher geplant und online leider nur mehr ein Ticket um 8.00 Uhr bekommen. Man hat aber 30 Minuten Zeit für die Ankunft.
Also sind wir früh aufgestanden und hatten dann, zumindest anfangs, ein nicht überfülltes Wunderland.
Mein Sohn hatte viel Spaß mit den vielen Knöpfen, die immer irgendeine Aktion auslösten. Aber es waren auch viele Erwachsene dort. Es ist also kein reines Kindermuseum.

Alle 15 Minuten wurde es auch dunkel und man konnte die tollen, mit viel Liebe gestalteten Orte der Welt auch nachts bewundern.

Nach nach zwei Stunden war es für meinen Sohn allerdings genug und es wurde ihm zu viel. Ich weiß aber, dass ganz viele Kinder mehr Zeit dort verbringen wollen.
Zollmuseum
Ursprünglich wollten wir danach eine Hafenrundfahrt machen. Bei so viel Regen hätten wir bei der Rundfahrt nicht viel gesehen.
Deshalb haben wir kurzerhand umdisponiert und sind ins Zollmuseum gegangen.

Früher war hier das alte Zollamt und wurde zum Museum umgewandelt.
Man kann dort allerlei Schmugglergut bewundern, von der eingelegten Brillenkobra bis zu gefälschten Markenschuhen. Außerdem haben wir auch viele Schmugglerverstecke kennen gelernt und in einem Auto selbst nach Schmugglergut gesucht.
Auf Nachfrage gab es auch eine Rätselrallye für Kinder, die mein Sohn begeistert gelöst hat.

Danach Hunger aufkam. Also sind wir zur Mama Trattoria im HafenCity gegangen. Es ist nicht weit entfernt und sehr kinderfreundlich. Für meinen Sohn gab es Stifte, was zum Ausmalen und eigene Kindergerichte.
Im zoologischen Museum
Da wir in Hamburg Freunde haben, durften wir uns dort am Nachmittag ein wenig trocknen und zwei gemütliche Stunden bei Kaffee und Kuchen verbringen.
In der Nähe befindet sich das zoologische Museum. Mein Sohn hat von allen Tierpräparaten gefühlt hundert Fotos gemacht, da war er wirklich begeistert davon.

Man wandelt zwischen riesigen Skeletten von Dinosauriern und Walen. Im Museum befindet sich eine Sammlung von ca. 90.000 Tierpräparaten, die man aus nächster Nähe bestaunen kann.
Bonscheladen
Weiter ging es Richtung Ottensen zum Bonscheladen. Dort werden noch ganz traditionell Bonbons selbst gemacht.

In dem kleinen Laden gibt es am Nachmittag auch immer eine kostenlose Schauvorführung, wo man live zusehen kann, wie sie die Bonbons herstellen.
Diese haben wir aber leider zeitlich nicht mehr geschafft. Trotzdem haben wir uns ein Sackerl mit Zuckerln in den verschiedensten Geschmacksrichtungen gekauft. Die schmecken übrigens sehr lecker. Unser Favorit: Salzkaramell.

Markthalle Altona
In der Nähe ist die Markthalle von Altona, wo es für jede Geschmack einen Stand gibt. Von Asiatisch über Italienisch bis zu Ofenkartoffeln ist alles dabei.
Deshalb haben wir dort zu Abend gegessen. Danach waren wir für den ersten Tag einmal erledigt und sind zurück zum Hostel gefahren.
Tag 1 im Überblick

Quelle: Google Maps
Wo wir gegessen haben:
🍴 Mama Trattoria in der HafenCity
🍽️ Markthalle Ottensen
- Besuch im Miniatur Wunderland – ca. 2 h
- Zollmuseum – ca. 1 h
- Zu Besuch bei Freunden
- Zoologisches Museum – ca. 1 1/2 h
- Bonscheladen – ca. 30 min
Der Favorit meines Kindes an diesem Tag war:
Miniatur Wunderland
Tag 2 – Hafen-Familien-Führung & Attraktionen mitten in der Stadt
Das Wetter meinte es nicht gut mit uns. Schon wieder schlechtes Wetter. Aber nützt ja nichts.

Hafen-Familienführung
Die Familienführung – Hafen für Kinder* haben wir von zu Hause online gebucht. Diese sind nämlich schnell ausgebucht, weil sie immer nur samstags stattfinden.
Wir haben in einem Café in der Nähe des Treffpunktes gefrühstückt und sind dann zum Treffpunkt in der Deichstraße spaziert.
Zum Glück hat wenigstens der Regen nachgelassen und wir sind pünktlich um 11.00 Uhr mit der Tour gestartet.
Es gab zwei Stunden viele kindgerechte, lehrreiche Infos über Hamburg, die Speicherstadt, die Hafencity und die Elbphilharmonie. Verbunden mit einem Spaziergang durch die Stadt. Auch ein Experiment an der Elbe wurde gemacht.

Am Ende sind wir noch eine Station mit der Fähre gefahren und an den Landungsbrücken entlang gegangen.
Alter Elbtunnel
Nach der Tour sind wir selbst noch durch den alten Elbtunnel spaziert.

Dort haben auf der anderen Seite der Elbe ein Fischbrötchen bei Brücke 10 gegessen.

Achtung: Fischbrötchen nicht auf die Mauer legen. Die Möwen klauen sonst euren Fisch. Wir hatten noch Glück, dass der Fisch nach dem Foto noch im Brötchen war :-)

Kinderbücherei KIBI
Da das Wetter einfach nicht besser werden wollte, machten wir uns auf den Weg zur KIBI – der Kinderbücherei in der Zentralbibliothek.
Man geht durch den Eingang der Zentralbibliothek und dann ganz nach hinten. Mein Sohn hat zwei Stunden mit viel Spaß die vielen Bücher und Spiele bewundert und gelesen.

Zufällig haben wir entdeckt, dass gerade eine Mitmachausstellung für Kinder zum Thema „Coole Roboter“stattfindet. Da haben wir natürlich gleich mitgemacht.

Auf dieser Seite, findest du alle aktuellen Veranstaltungen in der Bibliothek: Zentralbibliothek Hamburg Veranstaltungen
Es gibt dort auch ein Café, da kann man dann eine gemütliche Zeit machen – trotz Schlechtwetter.
Stadtspaziergang mit dem Kinderreiseführer
Danach waren wir wieder bereit uns in die „Fluten“ zu stürzen.
Also haben wir die Tour 2 aus unserem Kinderreiseführer gemacht. Diese führte der von der St.Petri Kirche zum Rathaus, vorbei andere Börse bis zur St. Nikolai-Kirche.

Katzentempel
Am Ende des Tages sind wir in den Katzentempel essen gegangen. Das Besondere daran ist, dass es dort nicht nur leckeres (veganes) Essen gibt, sondern dass dort 9 Katzen ein neues zu Hause gefunden haben.

Sie stammen alle aus dem Tierschutz. Es wird dort gut darauf geachtet, dass mit den Katzen richtig umgegangen wird und sie Pause haben, wenn sie mal keine Lust auf die vielen Leute haben.
Tag 2 im Überblick

Wo wir gegessen haben:
🐟 Fischbrötchen bei Brücke 10
🐱 Katzentempel
- Teilnahme an einer Hafen-Stadtführung für Familien – 2 h
- Spaziergang durch den alten Elbtunnel – ca. 1 h mit Essen
- Besuch der Kinderbücherei – ca. 2 h
- Tour 2 aus unserem Kinderreiseführer – ca. 2 h
Der Favorit meines Kindes an diesem Tag war:
die Hafen-Familienführung
Tag 3 – Vom Fischmarkt bis zum beliebten Musical
Der dritte Tag sollte anders werden.
Wir hatten lange überlegt, ob wir den Fischmarkt wirklich so zeitig besuchen sollen. Früh aufstehen, dichtes Gedränge, überall Menschen. Aber es hat sich gelohnt.
Wir waren schon ein bisschen müde von den ersten beiden Tagen. Deswegen waren nicht so viel Sightseeing für diesen Tag geplant.
Altonaer Fischmarkt
Heute ging es sofort nach dem Aufstehen zum Altonaer Fischmarkt.
Da muss man früh hin, bevor alle wieder ihre Zelte abbrechen. Inzwischen hat er bis ca. 9.30 Uhr geöffnet.
Dort findet man viele Leute, viele Fische aber auch Obst, Blumen, Schmuck und in der Aktionshalle war sogar Live-Rockmusik zu erleben.

Von Currywurst über türkische Baklava gab es auch an Essen jegliche Möglichkeiten.
Nachdem wir uns satt gegessen hatten und genug Rockmusik intus hatten, sind wir mit der Fähre zurück zu den Landungsbrücken gefahren.
Vom Michl durch die Kramerwittwenwohnung
Dort haben wir dann die Tour 1 aus unserem Kinderreiseführer gemacht.
Sie führt vom Michl (St. Michaelis) über die Kramerwittwenwohnung und die Ditmar-Koel-Straße zu den Schiffen an den Landungsbrücken.
Beim Michl sind wir mit dem Lift (geht aber auch über 450 Stufen zu Fuß) nach oben gefahren und hatten dort einen tollen Überblick. Der Michl ist die St. Michaelis Kirche, eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Hamburgs. Von oben sieht man den Hafen, die Elbe und an klaren Tagen sogar bis zur Nordsee.
Bei der Kramer-Wittwen-Wohnung hatten wir Glück und konnten diese besichtigen, obwohl wir etwas zu früh dran waren. Die macht nämlich eigentlich erst um 10 Uhr auf.
Hier bekommst du einen wunderbaren Einblick wie die Menschen früher in Hamburg gelebt haben. Es gibt alte Möbel, Geschirr und überall kleine Details, die zum Entdecken einladen. Für Kinder ist es wie eine kleine Zeitreise und sie können in eine andere Welt eintauchen.

In der Ditmar-Koel-Straße gibt es ganz viele portugiesische und spanische Cafés in denen man die leckeren Natas kaufen kann.
Hafenrundfahrt mit der Barkasse
Da heute endlich die Sonne zu sehen war, haben wir die verschobene einstündige Hafen-Rundfahrt mit einer Barkasse* gemacht. Wir haben extra die genommen, die auch in die Speicherstadt fährt.

Mit den Live-Kommentaren, war es sehr informativ und teilweise auch lustig aufbereitet. Für uns hat die eine Stunde allerdings gereicht. Am meisten beeindruckt haben uns die riesigen Containerschiffe.
Während der Rundfahrt haben wir auch ein Amphibien-Fahrzeug* gesehen. Mein Sohn war mega begeistert. Beim nächsten Mal müssen wir das also unbedingt machen.
Da der Hunger wieder groß wurde, sind wir zum Jufa Hotel gefahren.

Auch wenn man kein Hotelgast ist, kann man dort essen. Zu Mittag gibt es allerdings nur eine Kleinigkeit. Bei uns war es eine Kürbissuppe. Abends und zum Frühstück kann man Buffet haben.
Für die Kinder gibt es dort einen Indoor- und Outdoor-Spielplatz.

Musical „König der Löwen“
Dann ging es zurück zu den Landungsbrücken. Dort startete unsere Fähre zum „Musical König der Löwen“.

Das war ein wirklich tolles Erlebnis. Es hat mit Pause knapp 3 Stunden gedauert und war seinen (teuren) Preis absolut wert.
Die Musik, die Tänzer, die beeindruckenden Kostüme und Masken. Dazu diese Energie, die von der Bühne ausgeht. Mein Sohn saß die ganze Zeit gebannt da. Er kannte die Geschichte natürlich aus dem Film, aber live erleben, das war nochmal etwas ganz anderes.
Da es aber so lange dauert, ist es meiner Meinung geeignet für Kinder ab ca. 7 Jahren.

Da wir keine Lust mehr auf ein Restaurant hatte, haben wir in unserem Hotel einfach eine Pizza bestellt.
Tag 3 im Überblick

Wo wir gegessen haben:
🐟 Fischmarkt an den Ständen
🍲 Jufa Hotel Suppe
🍕 Pizza im Hotel
- Besuch des Fischmarkts – ca. 1 1/2 h
- Tour 1 aus dem Kinderreiseführer – min. 1 1/2 h
- Hafenrundfahrt mit der Barkasse – 1 h
- Besuch des Musicals „König der Löwen“ – mind. 3 h
Der Favorit meines Kindes an diesem Tag war:
Musical „König der Löwen“
Tag 4 – Vom Chocoversum bis zum Frühlingsdom
Dies war unser letzter, ganzer Tag in Hamburg.
Wir hatten ziemlich viel Programm für diesen Tag geplant und am Ende 25.000 Schritte auf unserem Schrittzähler.
Aber es war der tollste Tag bei schönem Wetter. Es war endlich einmal sonnig.

Elbphilharmonie und Grasbrook-Kinderspielplatz
Zuerst wollten wir auf die Plaza der Elbphilharmonie. Dort mussten wir aber leider feststellen, dass diese erst um 10 Uhr öffnet.

Also sind wir am Pier entlang spaziert von der Elbphilharmonie bis zum Grasbrook-Kinderspielplatz in der Hafen City.

Dort hat mein Sohn dann eine Zeit gespielt. Es ist ein wirklich ein tolles Spielgelände.
Chocoversum
Danach ging es Richtung Chocoversum. Auch hier hatte ich vorsichtshalber online Karten* gebucht.
Die wirklich empfehlenswerte, sehr unterhaltsame Tour hat 1 1/2 Stunden gedauert.

Am Ende hatten wir alle unsere selbst gestaltete Tafel Schokolade in der Hand und viel mehr Wissen über die Herstellung von Schokolade in unseren Köpfen.

Planten un Blomen
Gestärkt ging es weiter zu den Messehallen, wo die Tour 3 unseres Kinderreiseführers begann.

Sie ging durch den ganzen Park Planten un Blomen. Das ist Plattdeutsch und heißt Pflanzen und Blumen.
Vorbei am Apothekergarten, zu den japanischen Gärten und dann sind wir gleich einmal bei dem (für meinen Sohn) tollsten Spielplatz hängen geblieben. Der Platz in Planten und Blomen ist wirklich sehr groß und hat für jedes Alter was zu bieten.

Wir sind dann noch durch den ganzen Park vorbei am Tropenhaus, den Wallanlagen und der Rollschuhbahn bis zum Hamburgmuseum.

Leider war das Hamburgmuseum zu der Zeit im Umbau und wir konnten die beiden Totenschädel von dem Piraten Störtebeker und seinem Verbündeten Michels nicht besichtigen. Mein Sohn war sehr enttäuscht :-)
Meinem Sohn war diese Tour etwas zu lang und weit zu gehen.
Von der U-Bahn Station St. Pauli ging es zurück zu den Landungsbrücken.
Dort haben wir unser bestes Fischbrötchen gegessen: Backfisch warm. Sehr, sehr lecker!
Und da wir dieses sogar in der Sonne sitzend verspeisen konnte, war es gleich noch besser.

Speicherstadtmuseum mit Entdeckertour
Um 14 Uhr startete die „Entdeckertour für Kinder“ im Speicherstadtmuseum.
Diese war für Kinder und Erwachsene gleichermaßen interessant.

Die Führerin hat uns mitgenommen in die Geschichte der Speicherstadt. Dazu gab es immer wieder Rätsel und knifflige Aufgaben für die Kinder. Sie haben so aktiv die Geschichte der Stadt erkundet.
Die Entdeckertour hat uns noch ein bisschen besser gefallen als die Hafen-Familien-Tour. Es haben sich die beiden zwar ein bisschen überschnitten, aber das hat uns nicht gestört. Sie waren einfach sehr unterschiedlich aufgebaut.
Plaza der Elbphilharmonie
Danach ging es doch noch auf die Plaza der Elbphilharmonie. Dort gibt es einen ganz tollen Blick auf Hamburg und den Hafen. Und du kannst einmal ganz rundherum gehen.

Das Ticket gibt es gratis beim Ticketschalter. Wenn du online buchst, dann kosten sie angeblich ca. 2 €.
Auf Wunsch meines Sohnes fuhren wir danach noch einmal zurück zum großen Spielplatz bei Planten un Blomen.
Karoviertel und Hamburger Dom
Mit einem Spaziergang durchs Karoviertel, das in der Nähe des Parks beginnt, wollten wir den Tag eigentlich abschließen.
Das Karoviertel ist Hamburgs bunte, kreative Ecke. Überall an den Häusern siehst du Graffitis und Street Art. Es gibt kleine, alternative Läden mit Klamotten und Kunsthandwerk. Für Kinder ist es spannend, weil überall etwas zu entdecken gibt.

Doch da kam uns noch der Hamburger Dom dazwischen. Ein Jahrmarkt, der Im März/April und dann wieder Juli/August stattfindet.

Dort haben wir dann gleich zu Abend gegessen und noch ein paar Fahrwerke „genossen“. Ursprünglich wollten wir zu Schweinske essen gehen, das uns sehr empfohlen wurde. Das ist sich aber nicht mehr ausgegangen.

Von der U-Bahn Station Feldstraße sind wir zurück zum Hotel gefahren.
Heimreise
Am nächsten Tag haben wir nur noch ausgecheckt, unser letztes Fischbrötchen bei den Landungsbrücken geholt und sind dann Richtung Bahnhof gestartet.

Wir hätten noch gern den Tierpark Hagenbeck und den Stadtpark besucht. Aber leider war das zeitlich nicht mehr möglich.
Tag 4 im Überblick

Wo wir gegessen haben:
🐟 Fischbrötchen
🎡 Frühlingsdom
- Führung durchs Chocoversum – 2 h
- Spaziergang durch Planten un Blomen – ca. 3 h
- Entdeckertour für Kinder im Speicherstadtmuseum – 2 h
- Rundgang auf der Plaza der Elbphilharmonie – 30 min
- Spaziergang durchs Karoviertel – 30 min
- Besuch des Frühlingsdoms – 1 1/2 h
Der Favorit meines Kindes an diesem Tag war:
der große Spielplatz in Planten un Blomen
Hamburg mit Kindern entdecken lohnt sich
Insgesamt waren es für uns 4 ereignisreiche Tage und ein unvergesslicher Kurztrip nach Hamburg.
Wir haben so viel gesehen und erlebt, dass es schwerfällt, alles in Worte zu fassen, aber wir würden jederzeit wieder kommen.
Durch spannende Geschichten aus dem Kinderreiseführer und die kindgerechten Führungen ist es mir gelungen, meinen Sohn für die Kultur und Geschichte der Stadt zu interessieren.
Die Pausen in den Parks und Spielplatz-Besuche zwischendurch, haben die vier Tage auch für meinen Sohn zu einem tollen, erlebnisreichen Urlaub gemacht.
Wir fanden die vier Tage Aufenthalt genau perfekt, da wir keinen Stress hatten und trotzdem alles Wichtige gesehen haben.
Hamburg ist eine tolle Stadt für einen Familientrip.
Wir werden auf jeden Fall wiederkommen und freuen uns schon jetzt darauf, weitere spannende Ecken der Stadt zu entdecken.
Falls du noch „Beschäftigungsprogramm“ für die Kids während der Reise suchst, dann hol dir meine Städte-Entdecker-Challenge. Damit haben die Kinder eine Aufgabe und laufen noch viel lieber durch die Stadt.
Ward ihr schon einmal in Hamburg? Was hat euch am besten gefallen? Schreib mir doch gern in die Kommentare, wenn du Fragen oder noch andere Tipps für mich hast!
Liebe Grüße
Barbara
ÜBER MICH

Hi, ich bin Barbara!
Hier blogge ich seit 2023 über erprobte Tipps für Reisen, Kindergeburtstage und Familienalltag. Alles getestet mit meinem Sohn, direkt aus unserem echten Familienleben.
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FAQ: Die wichtigsten Fragen zu einem Familientrip nach Hamburg
Wie viele Tage sollte man für Hamburg als Familie einplanen?
Wir haben 4 Tage in Hamburg verbracht und fanden das perfekt. So hatten wir genug Zeit für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, aber auch für Pausen und Spielplätze. Für einen ersten Eindruck reichen auch 2-3 Tage, aber dann wird es schon etwas stressig.
Lohnt sich die Hamburg Card wirklich?
Ja, auf jeden Fall! Wir haben die Hamburg Card für 4 Tage gekauft und konnten damit alle öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Inklusive der Fähren, was allein schon toll ist. Außerdem gibt es Vergünstigungen bei vielen Sehenswürdigkeiten. Das hat sich für uns definitiv gelohnt.
Was muss man als Familie mit Kindern in Hamburg unbedingt gesehen haben?
Das Miniatur Wunderland ist ein absolutes Muss! Dazu würde ich noch eine Rundfahrt durch den Hafen und das Musical „König der Löwen“ (wenn es ins Budget passt) empfehlen. Auch das Schokomuseum war ein Highlight für uns. Mehr dazu findest du in meinem Beitrag Familientrip Hamburg: Unsere 10 Top-Tipps.
Was kann man in Hamburg bei Regen mit Kindern erleben?
Hamburg und Regen gehören irgendwie zusammen. Aber keine Sorge! Es gibt super viele Indoor-Aktivitäten.
Ab welchem Alter ist Hamburg mit Kindern interessant?
Mein Sohn war 8 Jahre alt und fand es großartig. Ich würde sagen, für Kinder ab 6-7 Jahren wird es richtig spannend, weil die Kinder dann schon länger laufen können und sich für die Geschichten und Führungen interessieren.
Braucht man für das Miniatur Wunderland wirklich Tickets im Voraus?
Ja, unbedingt! Die Tickets sind oft Wochen im Voraus ausverkauft, besonders an Wochenenden und in den Ferien. Ich hatte nur noch Tickets um 8 Uhr morgens bekommen. Also am besten so früh wie möglich online buchen.
Ist Hamburg mit Kindern teuer?
Hamburg ist definitiv nicht die günstigste Stadt. Aber es gibt auch viele kostenlose oder günstige Aktivitäten. Die Parks und Spielplätze sind gratis, die Fahrt mit den Fähren ist in der Hamburg Card inkludiert, und auch Museen wie das zoologische Museum sind nicht teuer.
Welche Hotels in Hamburg sind kinderfreundlich?
Wir haben im A&O Hostel Hammerkirche gewohnt und waren zufrieden. Es ist günstig, sauber und die U-Bahn ist in der Nähe. Das ist aber natürlich kein spezielles Hotel für Familien. Es gibt aber viele Familienhotels wie das Jufa Hotel. Wichtig ist vor allem die gute Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel.
Kann man Hamburg gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden?
Absolut! Wir waren die ganze Zeit mit U-Bahn, S-Bahn und Fähren unterwegs. Das Netz ist super ausgebaut und man kommt überall hin. Mein Sohn fand die Fahrten sogar ziemlich spannend. Ein Auto braucht man wirklich nicht. Mit Kindern kann man aber überlegen, ob sich ein Hop-on-Hop-off-Bus für einen Tag lohnt.
Was sollte man für Hamburg mit Kindern unbedingt einpacken?
Auf jeden Fall eine Regenjacke und einen Regenschirm. Auch im Sommer kann es in Hamburg regnen. Außerdem gute Schuhe, denn ihr werdet viel zu Fuß unterwegs sein. Wir hatten an manchen Tagen über 20.000 Schritte. Ein kleiner Rucksack für Snacks und Getränke ist auch praktisch.
Gibt es in Hamburg viele Spielplätze für Zwischendurch?
Ja, überall! Der Spielplatz in Planten un Blomen ist riesig und toll. Aber auch am Grasbrook in der HafenCity gibt es einen super Spielplatz. Hamburg ist wirklich sehr kinderfreundlich.
Lohnt sich das Musical „König der Löwen“ mit Kindern?
Für uns war es ein absolutes Highlight! Mein Sohn war 8 Jahre alt und hat die ganzen 3 Stunden (mit Pause) gebannt zugeschaut. Es ist natürlich nicht ganz günstig, aber das Erlebnis war es wirklich wert. Ich würde es für Kinder ab 6-7 Jahren empfehlen.
PS: Du findest in meinem Blogartikel Links, die mit einem Sternchen * markiert sind. Bei diesen mit * markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Wenn du ein Produkt über den Link kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.




Gemütlicher Aufenthalt! Trotz des kleinen Zimmers reichte es aus, da wir die meiste Zeit damit verbrachten, die Stadt zu erkunden. Familien können zum gleichen Preis geräumige Zimmer buchen, aber vorher die Verfügbarkeit online prüfen.
Seid ihr auch im a&o gewesen?